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Julie Boulianne Sesto

Julie Boulianne studierte an der Schulich School of Music in Montréal. Heute ist sie Gast an den führenden Opernhäusern, bei Festivals und in Konzertsälen wie der New Yorker Met, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Théâtre des Champs-Elysées, am La Monnaie in Brüssel und an den Opernhäusern von Dijon, Lyon, Marseille, Toulouse, Vancouver, Quebec, Montréal und Zürich. Sie ist im Concertgebouw in Amsterdam, in Boston, Miami und bei den BBC Proms aufgetreten, aber auch bei den Festspielen in Aix-en-Provence, beim Glimmerglass Festival in den USA und Saito Kinen Festival in Japan. Dabei arbeitete sie u.a. mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Jérémy Rhorer, Yannick Nézet-Séguin, Franz Welser-Möst, Charles Dutoit, Mark Elder, John Eliot Gardiner, Kent Nagano, Roger Norrington, Tugan Sokhiev und Bertrand de Billy zusammen.

Ihr Repertoire reicht von Glucks Iphigénie en Tauride bis zu Adès The Tempest oder Philippe Boesmans Pinocchio, bei dessen Uraufführung in Aix-en-Provence sie mitgewirkt hat. Einen Schwerpunkt bildet die französische Oper wie etwa La damnation de Faust und Béatrice et Bénédict von Berlioz, Massenets Werther und Cendrillon, Chabriers L’Etoile und Ravels L’enfant et les sortilèges. Sie hat aber auch Elvira in Mozarts Don Giovanni, Cherubino in Le nozze di Figaro, Annio und Sesto in La clemenza di Tito gesungen und in Rossinis Il barbiere di Siviglia und La Cenerentola sowie in Bellinis I Capuleti e i Montecchi mitgewirkt. Ihr Konzert-Repertoire umfasst u.a. Berlioz’ Les nuits d’été, Händels Messiah, Bachs h-moll-Messe, Beethovens Missa solemnis aber auch Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher, Janáčeks Glagolitische Messe und Berlioz’ Roméo et Juliette.

Die Zukunft bringt u.a. die Titelpartie in La Cenerentola in Montréal, Werther in Frankfurt, Roméo et Juliette an der Pariser Oper und La damnation de Faust beim Glyndebourne Festival. Am Theater an der Wien ist Julie Boulianne mit Händels Giulio Cesare in Egitto erstmals zu erleben.