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Yuriy Mynenko Scipione

Yuriy Mynenko © Yuriy Mynenko

Yuriy Mynenko – in Radomyshl, Ukraine geboren – gehört zu den aufstrebenden Countertenören seiner Generation. Er studierte an der Odessa State Musical Academy, ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe und kam als erster ukrainischer Sänger und Countertenor ins Finale des Wettbewerbs in Cardiff.

Seine Bühnenengagements umfassen Opernpartien von der Barockzeit bis zur Romantik: Er wirkte u.a. in Rimski-Korsakows Schneeflöcken an der Pariser Oper, in Händels Rinaldo und Ariodante an der Opéra de Lausanne, Vivaldis Griselda an der Santa Fé Opera, in J.C. Bachs Temistocle am Nationaltheater Mannheim, in Purcells The Indian Queen am Opernhaus von Perm, aber auch in Glinkas Ruslan und Ludmila am Moskauer Bolschoi Theater und vor kurzem in Händels Rinaldo am Theater Chemnitz mit. Vincis Artaserse, mit dem er unter Diego Fasolis auf Tournee ging, führte ihn in zahlreiche Musikzentren Europas.

Jüngste Höhepunkte waren u.a. Sesto in Mozarts La clemenza di Tito in Lausanne bzw. Rubinsteins Dämon in Barcelona. Yuriy Mynenko ist auch als Oratorien- und Konzert-Sänger erfolgreich und begeisterte u.a. in der Altpartie von Händels Messias. Er hat mit den Dirigenten Vasily Petrenko, Teodor Currentzis, Andris Nelsons, Dan Ettinger, Mikhail Tatarnikov, Diego Fasolis und Alan Curtis gearbeitet. Mit seinen Counter-Kollegen Max Emanuel Cencic, Xavier Sabata und Franco Fagioli löste er in Hamburg bei der Gala-Nacht der Countertenöre wahre Begeisterungsstürme aus. Bei Decca ist unter George Petrou die CD The 5 Countertenors erschienen. Die Zukunft bringt Händels Ariodante in Stuttgart und Porporas Polifemo bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Am Theater an der Wien war Yuriy Mynenko zuletzt als Einspringer für Romeo in Zingarellis Giulietta e Romeo zu hören.