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Xavier Sabata Gilberto

Xavier Sabata © Michal Novak

Der im katalanischen Avià geborene Künstler studierte Schauspiel, Saxophon sowie historischen Gesang und Lied in Barcelona und setzte sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe fort.

Der Countertenor tritt mit renommierten Ensembles auf wie etwa Europa Galante, Collegium 1704, Venice Baroque Orchestra, I Barocchisti, Al Ayre Españiol, El Concierto Español, Orquesta Barroca Sevilla oder Il pomo d‘oro und arbeitet kontinuierlich mit Dirigenten wie William Christie, Fabio Biondi, René Jacobs, Jordi Savall, Alan Curtis, Gabriel Garrido, Diego Fasolis, Andrea Marcon, Ivor Bolton, George Petrou, Riccardo Minasi, Harry Bicket oder Christopher Moulds zusammen. Regelmäßige Engagements führen ihn u.a. an das Palais des Beaux-Arts in Brüssel, Théâtre des Champs-Élysées in Paris, Grand Théâtre de Genève, Teatro Real in Madrid, Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Teatro La Fenice in Venedig, die Opera Rara in Krakau, die Oper Frankfurt, an die Staatsoper in Budapest und die Opéra de Lausanne, aber auch zu den Händel-Festspielen in Halle.

Unter seinen zahlreichen CD-Einspielungen sind insbesondere seine Soloprogramme Bad Guys, Dilettanti und Catharsis hervorzuheben. Bei den Gala-Konzerten der Countertenöre ist er mit Max Emanuel Cencic, Valer Sabadus, Vince Yi und Yuriy Mynenko aufgetreten. Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren u.a. Händels Rodelinda in Madrid und die Titelrolle in Hans Thomallas Oper Kaspar Hauser in Augsburg. Die nahe Zukunft bringt u.a. Monteverdis L‘incoronazione di Poppea an der Berliner Staatsoper. Im Theater an der Wien war Xavier Sabata zuletzt 2014 in Händels Tamerlano zu erleben und wird im nächsten Jahr mit Händels Scipione bzw. Zingarellis Giulietta et Romeo dorthin zurückkehren.