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Thomas Walker Rinaldo

Thomas Walker © Workman

Der in Glasgow geborene Thomas Walker lernte zuerst Trompete und Tuba an der Royal Scottish Academy of Music and Drama, ehe er am Royal College of Music in London Gesang studierte.

Zu seinem Opernrepertoire gehören die Titelrolle in Debussys Pelléas et Mélisande, Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Lindoro in L’Italiana in Algeri, Janek Prus in Janáčeks Die Sache Makropulos, Quint in Brittens The Turn of the Screw und Lysander in A Midsummer Night’s Dream, Linfea in Cavallis La Calisto und Alessandro in Mozarts Il re pastore. Er sang Admeto in Glucks Alceste bei der Ruhrtriennale, Sospiro in Gassmanns L’opera seria am La Monnaie in Brüssel, Rameaus Platée in Stuttgart und in Peter Sellars Neuproduktion von Purcells The Indian Queen an der English National Opera. Vergangene Spielzeit stand er u.a. in Rameaus Zoroastre auf der Bühne der Komischen Oper Berlin und in Purcells The Fairy Queen in Stuttgart.

Thomas Walker hat Orffs Carmina Burana bei den BBC Proms, Beethovens Chorphantasie beim Edinburgh Festival, Händels Belshazzar unter Ottavio Dantone bei den Salzburger Festspielen, Mendelssohn-Bartholdys Elias unter Paul McCreesh, aber auch die Tenor-Partien in J.S. Bachs Johannes-und Matthäus-Passion, Haydns Die Schöpfung, Berlioz’ L’enfance du Christ, Brittens Les Illuminations und War Requiem, Meyerbeers Emma di Resburgo und Tippetts A Child of our Time sowie Birtwistles The Last Supper gesungen. Die Zukunft bringt Händels Messiah unter John Butt und Paul McCreesh, seine Debüts an der Pariser und Berliner Staatsoper mit Scarlattis Il primo omicidio sowie eine Welttournee mit Le nozze di Figaro, beides unter der Leitung von René Jacobs. Im Theater an der Wien war er zuletzt in Monteverdis Il ritorno d‘Ulisse in patria zu Gast.