Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Aleksandra Kubas-Kruk Primislao

Aleksandra Kubas-Kruk © Petra Nelle Film creations

Die polnische Sopranistin Aleksandra Kubas-Kruk studierte in Breslau und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Die vielfach ausgezeichnete Sängerin erhielt u.a. den 1. Preis beim Stanisław Moniuszko Gesangswettbewerb in Warschau sowie beim Karol Szymanowski-Wettbewerb in Łódz´. Außerdem wurde sie mit dem Jan Kiepura Award und dem Wroclaw Music Award ausgezeichnet.

Sie debütierte an der Oper Breslau als Gilda in Verdis Rigoletto, wo sie u.a. auch als Nanetta in Falstaff, Oscar in Un ballo di maschera, Adina in Donizettis L´elisir  d´amore, Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro, Pamina in Die Zauberflöte, Olympia in Offenbachs Les contes d’Hoffmann und als Sophie in R. Strauss’ Der Rosenkavalier zu hören war. Ihr internationales Debüt gab sie als Cunegonde in Bernsteins Candide in Lucca und Ravenna. Am Moskauer Bolschoi und in Amsterdam war sie in Der Goldene Hahn von Rimski-Korsakow zu Gast. An der Oper Bonn hat sie die Titelpartie in Delibes’ Lakmé verkörpert, in Warschau debütierte sie als Gilda. Engagements führten sie zu den Händel-Festspielen in Karlsruhe (Arminio, 2017 und Alcina, 2018). Weitere Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren Konstanze in Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Opéra Toulon, Amina in Bellinis La Sonnambula und Lucia di Lammermoor am Teatro Verdi in Triest sowie Violetta in Verdis La traviata in Neapel.

Sie arbeitete mit Dirigenten wie Jesús López Cobos, Vassily Sinaisky, Peter Eötvös, John Axelrod, Stefan Blunier, Christopher Moulds, Kirill Petrenko, George Petrou und musizierte mit Orchestern wie dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, der Nationalphilharmonie Warschau und der Philharmonie Posen. Geplant sind u.a. Gilda in Warschau, Morgana (Alcina) in Karlsruhe und ihr Debüt an der Tonhalle Zürich. Im Theater an der Wien ist Aleksandra Kubas-Kruk heute erstmals zu hören.