Paul Armin Edelmann © Felicitas Matern

Nikolaus Habjan Erzähler

Nikolaus Habjan © Lupi Spuma

Der in Graz geborene Nikolaus Habjan studierte Musiktheaterregie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bereits im Alter von 15 Jahren beschäftigte er sich mit dem Puppentheater und perfektionierte bei Neville Tranter seinen Umgang mit Klappmaulpuppen, die er häufig in seinen Inszenierungen einsetzt. Erste  Puppentheater-Produktionen entstanden im Schubert Theater in Wien, wo er von  2009 bis 2016 Co-Direktor war, wie etwa Der Herr Karl, Freaks, Schlag sie tot und F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig, letztere wurde u.a. mit dem Nestroy  Preis ausgezeichnet.

Mit seinen Inszenierungen mit Puppen und Schauspielern ist er zu Gast am Wiener Burgtheater (Fool of love – Shakespeare Sonette; Jelinek: Schatten – Eurydike sagt;  Schwab: Volksvernichtung), am Wiener Volkstheater (Lessing: Nathan der Weise, Lavant: Das Wechselbälgchen; Wien ohne Wiener – Eine Georg Kreisler Revue), im  Wiener Rabenhof Theater (6 Österreicher unter den ersten 5; Kottan ermittelt – Das  Puppen-Musical), am Schauspielhaus Graz (Camus: Das Missverständnis;  Hochgatterer: Böhm), im Next Liberty in Graz (Goethe: Faust, der Tragödie erster Teil), aber auch am Münchner Residenztheater (Marivaux: Der Streit), an der Bayerischen Staatsoper (Weber: Oberon) und im Schauspielhaus Zürich  (Ausschließlich Inländer  – Eine Georg Kreisler Revue). Im Landestheater NÖ in St. Pölten ist Jelineks Am Königsweg in Vorbereitung.

Nikolaus Habjan tritt mit  verschiedenen Musikern – darunter der Banda Franui im In- und Ausland als  Kunstpfeifer und Sänger auf. Er wurde mit dem Dorothea-Neff-Publikumspreis, dem „outstanding award“ des Bundesministeriums für Kultur und bereits zweimal mit dem  Nestroy-Publikumspreis als beliebtester Künstler ausgezeichnet. Im Theater an der  Wien ist er heute erstmals zu Gast, wird aber demnächst mit Webers Oberon hierhin zurückkehren.