Vladimir Fedoseyev © Yulia Osadcha

Ivan Gyngazov Gottfried von Vaudémont

Ivan Gyngazov © Anna Volk

Der junge Tenor Ivan Gyngazov studierte am Staatlichen Konservatorium von Nowosibirsk und gewann den Spezial-Preis des Hariklea Darkle-Wettbewerbs in Rumänien. Von 2013 bis 2017 war er Solist des Opernhauses von Nowosibirsk, wo er Partien wie Vladimir in Borodins Fürst Igor, Lenski in Tschaikowskis Eugen Onegin und Pinkerton in Puccinis Madama Butterfly gesungen hat.

Im Jahr 2017 debütierte Ivan Gyngazov als Manrico in Verdis Il trovatore an der Helikon-Oper und gehört seitdem dem Ensemble dieses Hauses an. Hier war er u.a. als Riccardo in Verdis Un ballo in maschera, Kalaf in Puccinis Turandot, Hermann in Tschaikowskis Pique Dame und Andrei in Mazeppa sowie als Sergej in Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk zu hören.

Zu seinem Repertoire gehören auch der junge Zigeuner in Rachmaninows Aleko und Don José in Bizets Carmen. Mit dem Ensemble der Helikon-Oper gastierte er bereits im In-und Ausland und ist hier auch in den Konzertsälen ein gern gesehener Gast. Am Theater an der Wien ist Ivan Gyngazov in Undine und Iolanta erstmals zu erleben.