Vladimir Fedoseyev © Yulia Osadcha

Vladimir Fedoseyev Musikalische Leitung

Vladimir Fedoseyev © Yulia Osadcha

In St. Petersburg geboren, studierte Vladimir Fedosejev in Moskau und ist seit bald 40 Jahren Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Tschaikowski-Symphonieorchesters des Moskauer Rundfunks, mit dem er zahlreiche Tourneen in Europa und Übersee unternommen hat. Sein Debüt als Operndirigent machte er am Mariinski-Theater seiner Heimatstadt, das Moskauer Bolschoi folgte. Seit dem Jahre 2016 ist Vladimir Fedosejev Musikdirektor und Erster Gastdirigent der Helikon-Oper, wo er mit Puccinis Turandot sein Debüt gefeiert hat.

Vladimir Fedosejev ist u.a. an der Mailänder Scala (Rimski-Korsakow: Das Märchen vom Zaren Saltan, Tschaikowski: Pique Dame, Dornröschen, Der Nussknacker), an der Wiener Staatsoper (Bizet: Carmen, Mussorgski: Boris Godunov) und regelmäßig am Opernhaus Zürich (zuletzt: Dvořák: Rusalka, Borodin: Fürst Igor) aufgetreten. Vladimir Fedosejev leitete zahlreiche Produktionen bei den Bregenzer Festspielen wie etwa Berlioz’ Faust Verdammnis, Rubinsteins Der Dämon, Montemezzis L΄amore dei tre Re oder Rimski-Korsakows Der goldene Hahn sowie bei den Salzburger Pfingstfestspielen Massenets Cleopatra. In den Jahren 1997-2004 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker und dirigierte als Gast u.a. das Gewandhausorchester Leipzig, alle führenden französischen Orchester, das Pittsburgh und Cleveland Orchestra sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, darüber hinaus war er Erster Gastdirigent des Tokyo Philharmonic Orchestra.

Vladimir Fedosejev wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter findet sich der Preis um Verdienste für das Vaterland, die Ehrenmedaille Russlands und das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse der Republik Österreich. Am Theater an der Wien dirigierte er zuletzt 2011 die Uraufführung von Lera Auerbachs Oper Gogol.