Johanni van Oostrum © S.N. de Vries

Samuel Hasselhorn Ottokar

Samuel Hasselhorn © Nikolaj Lund

Der deutsche Bariton Samuel Hasselhorn studierte in Hannover und am Pariser Konservatorium und belegte verschiedene Meisterkurse u.a. bei Kiri Te Kanawa,  Thomas Quasthoff und Helen Donath. 2018 gewann er den Königin-Elisabeth- Wettbewerb und den Emmerich Smola Preis, nachdem er die Young Concert Artists (YCA) Audition in New York und mehrere renommierte Lied-Wettbewerbe für sich  entscheiden konnte. Zurzeit hält er den Lindemann Vocal Chair der YCA und arbeitet dort mit seiner Lehrerin Patricia McCaffrey. Bereits 2017 war er Stipendiat beim  Marlboro Music Festival und beim Ravinia Festival.

Konzert- und Liederabende führten ihn bereits an die Philharmonie München, die Wigmore Hall in London, zur  Schubertiade de Vilabertran in Barcelona, nach Madrid, in das Moskauer Konservatorium und in die Tonhalle Zürich, aber auch nach Brüssel, Luxemburg,  Antwerpen, zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zur Camerata Musica in  Cambridge. Dabei wurde er u.a. von Malcolm Martineau, Graham Johnson und Justus Zeyen begleitet.

Am Opernstudio der Oper Lyon wirkte Samuel Hasselhorn in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis mit und gab ein Jahr darauf im großen Haus sein  Debüt als Masetto in Mozarts Don Giovanni, an der Oper Leipzig war er in Orffs  Carmina Burana zu hören. Seit dieser Spielzeit gehört Samuel Hasselhorn dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo er bereits Schaunard in Puccinis La bohème gesungen hat und im Juni den Belcore in Donizettis L’elisir d’amore übernehmen  wird. Seine erste CD Nachtblicke ist Liedern von Schubert, Pfitzner und Reimann gewidmet. Am Theater an der Wien ist der junge Bariton heute erstmals zu Gast.