Johanni van Oostrum © S.N. de Vries

Johanni van Oostrum Agathe

Johanni van Oostrum © S.N. de Vries

Die in Südafrika geborene Sopranistin Johanni van Oostrum studierte an der Universität von Pretoria und bei Mimi Coertse. Sie ist Preisträgerin des Fleur du Cap Award und des Erna Sporenberg Wettbewerbs.

Gastengagements führten sie als Marschallin in R. Strauss’ Der Rosenkavalier u.a. ans Moskauer Bolschoi, nach  Amsterdam, Stockholm, und an die Komische Oper in Berlin, wo sie auch als Micaëla in Bizets Carmen, Eva in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg oder Antonia in Offenbachs Les contes d’Hoffmann zu hören war. Als Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro war sie an der Bayerischen Staatsoper, in Minnesota, Bonn und in Wiesbaden zu hören, wo sie auch Elsa in Wagners Lohengrin und die Titelpartie in  Janácˇeks Kátja Kabanová gesungen hat. Zu ihren weiteren Partien zählen Senta in  Wagners Der fliegende Holländer, die sie in Bonn, Heidelberg und an der Cape Town Opera verkörpert hat oder Chrysothemis in R. Strauss’ Elektra, mit der sie in Braunschweig debütierte. Bei den Festspielen in Baden-Baden hat sie vergangenen Sommer Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte gesungen.

Johanni van Oostrum musizierte u.a. mit Simon Rattle, Stefan Soltesz, William Christie, Ivor Bolton,  Yannick Nézet-Séguin, Alan Gilbert, Henrik Nánási, Mirga Gražinyt-Tyla, Oksana Lyniv, Antonello Manacorda und Dirk Kaftan und arbeitete u.a. mit Harry Kupfer, Andreas Homoki, Barrie Kosky, Tobias Kratzer, Vera Nemirova, Stephen Lawless und Jürgen Weber zusammen. Vor kurzem begeisterte sie als Salome am Opernhaus Graz, wo sie bereits 2015 als Grete in Schrekers Der ferne Klang beeindruckt hat. Zu ihren aktuellen Verpflichtungen zählen Marietta in Korngolds Die tote Stadt,  Chrysothemis und Elsa in Bonn sowie Marschallin in Berlin. Am Theater an der Wien ist Johanni van Oostrum heute erstmals zu erleben.