Johanni van Oostrum © S.N. de Vries

Chiara Skerath Ännchen

Chiara Skerath © Capucine de Chocqueuse

Die junge Sopranistin Chiara Skerath studierte in Paris und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe wie etwa des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel oder des Nadia und Lili Boulanger-Wettbewerbs in Paris. Ihr Bühnendebüt hatte sie 2010 an der Wiener Kammeroper in Haydns L’isola disabitata. Es folgten Auftritte in Bern,  Frankfurt und als Norina in Donizettis Don Pasquale bei operklosterneuburg.

Ihr Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen hatte sie in Wagners Parsifal unter Christian Thielemann, an der Opéra-Comique in Paris debütierte sie als Rosalinde in J. Strauss’ Die Fledermaus, mit Glucks Alceste erfolgte ihr Debüt an der Pariser Oper. Bei den Salzburger Festspielen war sie in Haydns Die Schöpfung und als   Sophie in Massenets Werther zu erleben. Sie ist an den Opernhäusern von  Straßburg, Metz, Liège, Bordeaux und St. Etienne aufgetreten, wobei die Mozart- Partien ihres Repertoires im Zentrum standen. Chiara Skerath hat darüber hinaus in ganz Europa mit zahlreichen Konzerten als ausgezeichnete Lied-Interpretin auf sich  aufmerksam gemacht.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. Zerlina in Mozarts Don Giovanni in den Schlosstheatern von Versailles und Drottningholm unter Marc Minkowski, die Titelpartie in Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der  Anger-Nantes Opéra, Amour in Glucks Orphée et Eurydice unter Thomas Hengelbrock an der Pariser Oper und nicht zuletzt die Titelpartie in Debussys Pelléas et Mélisande, die sie erneut unter Mark Minkowski in Tokio und Bordeaux  verkörperte. Die Zukunft bringt Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte an der Pariser  Oper und ihre Rückkehr zu den Salzburger Festspielen als Antigone in Enescus Oedipe. Am Theater an der Wien war Chiara Skerath zuletzt unter Laurence Equilbey in Mozarts Lucio Silla zu hören.