Johanni van Oostrum © S.N. de Vries

Anas Séguin Kilian

Anas Seguin © Elise de Bendelac

Der Bariton Anas Séguin studierte am am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris und an der Queen Elizabeth Music Chapel bei José  van Dam. Er ist Preisträger diverser Wettbewerbe wie etwa des Toulouse  Gesangswettbewerbs oder beim Voix Nouvelles Wettbewerb 2018.

Erste Engagements führten ihn nach Marmande und Mérignac, wo er den Papageno in Mozarts Die Zauberflöte übernahm, an das Centre lyrique Clermont-Auvergne mit der Titelpartie in Rachmaninows Aleko und an das Opernhaus von Marseille. Es folgten Engagements im schweizerischen Freiburg und Lausanne mit Haydns Orlando paladino und eine Tournee-Produktion mit Mozarts Le nozze di Figaro. Den Conte verkörperte er bereits schon in Massy und beim Festival Lyrique de Saint-Céré. Am  Pariser Théâtre des Champs-Elysées verkörperte er den Figaro in Rossinis Il barbiere  di Siviglia, allerdings in einer Kinderfassung, aber er sang ihn auch in der Originalfassung an den Opernhäusern von Marseilles und Reims. Unter Christophe  Rousset kehrte er mit Gounods Faust ans Théâtre des Champs-Elysées zurück, wo  er auch in dem Konzert Sacré Rossini mitwirkte. Beim Festival von Radio France in Montpellier debütierte er in Delibes unvollendeter Oper Kassya. Zu seinem  Konzertrepertoire gehören u.a. Brahms’ Ein deutsches Requiem, Donizettis Missa di  Gloria, Faurés Requiem und Schuberts Zyklus Die schöne Müllerin.

Aktuell sind u.a. Il barbiere di Siviglia unter Mark Minkowski in Bordeaux, Verdis Rigoletto in Marseille und Konzerte mit dem Lauréats du Concours Voix Nouvelles in Paris, Toulon, Montpellier, Limoges, Bordeaux, Toulouse, Lille, Compiègne, Reims und Nizza. Am Theater an der Wien ist Anas Séguin heute erstmals zu Gast.