Ruxandra Donose © Nikolaus Karlinsky

Max Emanuel Cencic Orlando

Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Der vielseitige Künstler Max Emanuel Cencic setzt sich für die Wiederentdeckung der Musik des 18. Jahrhunderts ein, er singt weltweit an den großen Opern- und  Konzerthäusern, bei den führenden Musikfestivals und arbeitet regelmäßig mit   Dirigenten wie William Christie, René Jacobs, Ottavio Dantone, Diego Fasolis, George Petrou, Emmanuelle Haïm und Riccardo Muti.

Als künstlerischer Leiter von Parnassus Arts Productions bringt er in Vergessenheit geratene Werke des italienischen Barocks heraus; etwa Vincis Artaserse oder dessen Catone in Utica. Beide Einspielungen wurden mehrfach prämiert, u.a. mit dem Echo-Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik oder dem Diapason d’or. Als Solo-CDs gab er Venezia, Rokoko und Arie Napoletane heraus. Sender wie  Mezzo-TV und Arte Concert dokumentieren viele seiner Auftritte. Anlässlich des 250. Todestages von Porpora im Jahr 2018 erscheinen Germanico in Germania mit Max  Emanuel Cencic in der Titelpartie und Porpora, ein Arienalbum, das den Diapason  d’or erhielt und für den International Opera Award nominiert ist.

Jüngste Highlights waren seine Debüts bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der Berliner Staatsoper, Malcolm in  Rossinis La donna del lago (erstmals von einem Countertenor gesungen) in Lausanne und Zagreb und Arsamene in Händels Serse am Badischen Staatstheater.  In letzter Zeit wendet er sich der Regie zu, inszenierte Arminio und Serse bei den Karlsruher Händel-Festspielen, Hasses Siroe bei den Wiesbadener Mai-Festspielen,  am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth und Rossinis La donna del lago. Zukünftige  Projekte sind u.a. eine Neuproduktion von Proporas Polifemo bei den Salzburger  Pfingstfestspielen in der Felsenreitschule. Ende 2019 gibt Max Emanuel Cencic sein Debüt als Polinesso in Händels Ariodante und kehrt nach 9 Jahren an die Wiener  Staatsoper zurück. Am Theater an der Wien war er zuletzt in Vincis Gismondo zu  hören.