Ruxandra Donose © Nikolaus Karlinsky

David DQ Lee Ruggerio

David DQ Lee © .

Der koreanisch-kanadische Countertenor David DQ Lee studierte an der Vancouver Academy of Music und erhielt bereits in jungen Jahren Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben.

Er gastiert an den renommierten Opernhäusern und  Festivals mit verschiedenen Partien des Barock- und des zeitgenössischen Repertoires. Er war an den Opernhäusern in Dresden, Hamburg, Frankfurt, Köln, Zürich und Basel, Toulouse und Rennes sowie an der Komischen Oper in Berlin und der Deutschen Oper am Rhein zu hören, war aber auch am Liceu in Barcelona, im Schlosstheater von Versailles, an der Wiener Volksoper und nicht zuletzt an der Korea National Opera in Seoul, am Stanislawski-Musiktheater in Moskau und an der Mailänder Scala zu Gast. Eingeladen wurde er auch u.a. von den Festivals in Beaune, Schwetzingen, Innsbruck und den Händel-Festspielen in Halle. Zu seinen zahlreichen Partien zählen u.a. die Titelpartien von Händels Rinaldo, Tamerlano und Serse sowie von Porporas Mitridate, aber auch Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Mascha in  Eötvös’ Tri Sestri oder Orlofsky in J. Strauss’ Die Fledermaus. Überaus erfolgreich war er im vergangenen Jahr als Echnaton in Glass’ gleichnamiger Oper.

David DQ Lee gibt Soloabende und Konzerte auf der ganzen Welt und musizierte dabei u.a. mit namhaften Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Simone Young, William Christie, Jean Christophe Spinosi, René Jacobs, Andrea Marcon, Ottavio Dantone, Martin Haselböck, Alfred Eschwé, Marcus Creed, Alessandro de Marchi, Riccardo Minasi, Ion Marin, Myung-Whun Chung oder Yannick Nézet-Séguin. Geplant ist u.a. Pietro Torris La vanità del mondo im Concertgebouw Amsterdam und Doves Flight an der Seattle Opera. Am Theater an der Wien war David DQ Lee  zuletzt in Vivaldis Orlando furioso zu hören.