King Arthur © beyond | Herwig Zens

Robin Johannsen Sopran 2

Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses. Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig und ist seit 2008 freischaffend tätig, mit einer besonderen Affinität zu Barock und Klassischer Musik.

Als Höhepunkte der vergangenen Spielzeit sind u.a. die Neuproduktion von Purcells King Arthur an der Staatsoper Berlin und ihr Debüt als Fiordiligi in Mozarts Cosi fan tutte unter René Jacobs zu verzeichnen, letztere sang sie auch auf Tournee in Deutschland, Spanien und Asien. Im Konzertbereich hat Robin Johannsen in der vergangenen Saison u.a. auch mit Andrea Marcon, Teodor Currentzis und Raphaël Pichon sowie mit führenden Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammengearbeitet.

In dieser Spielzeit übernahm Robin Johannsen in einer Neuproduktion von Beethovens Leonore die Rolle der Marzelline unter René Jacobs, die sie u.a. an das Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, in die Philharmonie de Paris und nicht zuletzt an das Theater an der Wien führte. An der Elbphilharmonie debütierte sie mit Brittens Les Illuminations zusammen mit Tabea Zimmermann und dem Ensemble Resonanz. Jüngste Highlights waren die Oper Miriways beim Telemann-Festival des NDR Hamburg unter Bernard Labadie und die Konstanze bei einer szenischen Neuproduktion von Die Entführung aus dem Serail bei der Mozartwoche Salzburg 2018 erneut mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs. Ihr Solo-CD-Recital In dolce amore mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis enthält Arien und Kantaten von Antonio Caldara. Am Theater an der Wien war Robin Johannsen zuletzt im Oktober in Beethovens Leonore zu Gast.