Osterklang 002 © Kevin R Morris

Juliane Banse Sopran

Ihr Bühnendebüt gab Juliane Banse in Mozarts Zauberflöte an der Komischen Oper Berlin. Seither stellte Juliane Banse ihre künstlerische Vielseitigkeit in zahlreichen Partien wie etwa in den Mozart-Opern Idomeneo (Vitellia), Don Giovanni (Donna Elvira), Le nozze di Figaro (Contessa), Così fan tutte (Fiordiligi), sowie als Leonore in Beethovens Fidelio, Grete in Schrekers Der ferne Klang, Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin oder in der Titelpartie in Strauss’ Arabella unter Beweis.

Sie arbeitete mit namhaften Orchestern und Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Lorin Maazel, Kent Nagano, André Previn, Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst. Als Liedsängerin gastiert sie u.a. bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Wiener Konzerthaus und in der Londoner Wigmore Hall. Mit Heinz Holliger verbindet Juliane Banse eine enge Zusammenarbeit. Nach der UA seiner Oper Schneewittchen, in der sie die Titelpartie gesungen hat, erfolgte vor kurzem in Zürich die Uraufführung seiner jüngsten Oper Lunea - Lenau-Szenen in 23 Lebensblättern an der Seite von Christian Gerhaher. Außerdem hat Juliane Banse in dieser Spielzeit erstmals die Partie der Marschallin in Strauss‘ Rosenkavalier gesungen, seit Jahren eine Wunschpartie der Künstlerin.

Der April bringt u.a. eine weitere Uraufführung und führt sie nach Amsterdam, wo im Concergebouw das Monodrama THE TELL-TALE HEART nach Edgard Allan Poe des niederländischen Komponisten Willem Jeths erstmals zu hören sein wird. Zwei ihrer zahlreichen CD-Aufnahmen erhielten den Echo Klassik. Juliane Banse hat eine Gesangsprofessur an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Am Theater an der Wien war sie zuletzt als Leonore in Beethovens Fidelio zu erleben.