Arianna Venditelli / Semele 1280x680 © Cristiano Bendinelli

Sonia Prina Giove

Sonia Prina © .

Sonia Prina studierte am Giuseppe Verdi Konservatorium in Mailand und gilt heute international als Spezialistin für ehemalige Kastraten-Rollen und für Alt-Partien. Sie sang verschiedene Hauptpartien in Opern von Monteverdi über Vivaldi bis Händel, ist aber auch im frühromantischen Belcanto-Fach und in Werken des 20. Jahrhunderts zu Hause. Sie tritt an den bedeutenden Opernhäusern und bei wichtigen Festivals auf wie an den Opernhäusern von Paris, München, Mailand, Madrid, Sydney, Chicago und San Francisco oder bei den Festivals  in Salzburg und Glyndebourne.

Höhepunkte waren dabei u.a. die Titelpartie in Mozarts Ascanio in Alba bei den Salzburger Festspielen, Glucks Ezio in Frankfurt, Händels Giulio Cesare am Théâtre des Champs-Elysées und dessen Rinaldo an der Mailänder Scala und beim Glyndebourne Festival, aber auch Rossinis Pietra del paragone am Châtelet in Paris oder L’Italiana in Algeri in Turin. Im Konzert wären Händels La Resurrezione unter  Emmanuelle Haïm mit den Berliner Philharmonikern, Mozarts Requiem unter Antonio Pappano in Rom sowie Händels Messiah im Wiener Musikverein sowie Beethovens  9. Symphonie bei den BBC Proms zu nennen.

Jüngste Auftritte waren Händels Lucio Cornelio Silla in Bukarest und Scarlattis Vergine addolorata an der Berliner Staatsoper – beides unter Fabio Biondi sowie Verdis Luisa Miller in Barcelona. Die Zukunft bringt u.a. Vivaldis Juditha triumphans unter Jean-Christophe Spinosi am Théâtre des Champs-Elysées und dessen Farnace am Teatro Malibran in Venedig sowie Händels Alessandro mit Diego Fasolis  und dem Kammerorchester Basel in Göttingen, Paris und Basel und dessen Messiah unter Hervé Niquet in der Pariser Philharmonie. In ihrer Diskografie finden sich  Aufnahmen von Händels Rodelinda und Lucio Cornelio Silla, Vivaldis L’Olimpiade  sowie Solo-Alben mit Arien Vivaldis und neu entdeckten Arien Glucks. Am Theater an der Wien war sie 2017 in Händels Ariodante zu erleben.