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Julia Lezhneva Florinda

Julia Lezhneva © Emil Matveev

Julia Lezhneva studierte in Moskau, Cardiff und London. Im Alter von 17 Jahren gewann sie bereits ihren ersten Gesangswettbewerb, ein Jahr darauf sang sie mit Juan Diego Floréz bei der Eröffnung des Rossini Opera Festivals in Pesaro. Es folgte ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen unter Marc Minkowski, wo sie im folgenden Sommer auch als Asteria in Händels Tamerlano an der Seite von Plácido Domingo  auf der Bühne des Großen Festspielhauses gestanden ist. 2011 wurde sie vom Magazin Opernwelt zum „Young Singer of the Year“ ernannt.

Inzwischen ist Julia Lezhneva weltweit an den führenden Opern- und Konzerthäusern sowie Festivals aufgetreten. Erwähnt seien ihr Debüt am Royal Opera House in  London als Zerlina in Mozarts Don Giovanni, die sie auch in Tokio und am Liceu in Barcelona verkörpert hat, Fiordiligi in Così fan tutte in Wiesbaden oder Händels  Alcina und vor kurzem Rossinis Il barbiere di Siviglia in Hamburg. Mit Liederabenden und Konzerten gastierte sie im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, in der Alten Oper Frankfurt, der Berliner Philharmonie, im Leipziger Gewandhaus, im Prinzregententheater in  München. Einladungen führten sie u.a. zu den Festspielen in Luzern, zum Budapest Spring Festival, aber auch nach Moskau, St. Petersburg und Australien.

Julia Lezhneva musizierte unter den Dirigenten Teodor Currentzis, Herbert Blomstedt, Giovanni Antonini, Fabio Biondi, Roberto Minasi, Diego Fasolis, George Petrou, Alain Altinoglu und Antonio Pappano. Für ihre Solo-CD Alleluia mit Barock-Motetten (Il Giardino Armonico) erhielt sie den Echo-Klassik, auch ihre Pionierarbeit mit der  Einspielung von Arien aus Opern von Carl Heinrich Graun hat große Beachtung  gefunden. Im Theater an der Wien war sie zuletzt 2017 in Porporas Germanico in Germania zu erleben.