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Anthea Pichanik Fernando

Anthea Pichanik © .

Die französische Altistin Anthea Pichanick gewann 2015 den ersten Preis beim Cesti-Wettbewerb in Innsbruck. Es folgten Auftritte im Wiener Konzerthaus mit dem Ensemble L’Astrée sowie beim Festival in Beaune als Asteria in Vivaldis Tamerlano mit dem Ensemble Les Accents unter Thibault Noally – das war der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Dirigenten und dem Ensemble.

Darüber hinaus debütierte Anthea Pichanick mit Händels Messiah unter Hervé Niquet am Théâtre  des Champs-Élysées, kurze Zeit später in R. Strauss’ Elektra am Opernhaus von  Lyon unter Hartmut Haenchen sowie in der Titelpartie von A. Scarlattis Mitridate erneut beim Beaune Festival sowie in Pergolesis Stabat Mater mit Le Poème Harmonique in Krakau. Unter Marc Minkowski wirkte sie in Mozarts Requiem beim von Bartabas geführten Pferdeballett mit. In Händels Israel in Egypt war sie beim Festival Cervantino in Mexiko zu hören, im Pariser Louvre mit einem Vivaldi-Recital.

Am Opernhaus von Nancy wirkte Anthea Pichanick als Zulma in Rossinis L’italiana in Algeri mit und hat diese Partie auch unter Jean-Christophe Spinosi beim Beaune  Festival übernommen, war aber vergangene Spielzeit u.a. auch in Bachs  Weihnachtsoratorium in Budapest, Versailles und Paris zu hören, erneut in Mozarts Requiem unter Lorenzo Viotti in Lissabon sowie in Bach und Hasse gewidmeten Konzerten mit den Musiciens du Louvre. Geplant ist u.a. Mozarts Requiem und Rossinis Petite Messe Solennelle am Théâtre des Champs-Élysées sowie die Rarität Coronis von Sebastián Durón in Rouen, Lilles und Limoges. Auf CD ist Anthea  Pichanick u.a. mit Händels Messiah unter Hervé Niquet vertreten. Am Theater an der Wien ist sie erstmals zu Gast.