Osterklang 002 © Kevin R Morris

Sergei Rachmaninow
Das große Abend- und Morgenlob
Ganznächtliche Vigil für Chor a capella op.37 (1915)

Donnerstag, 24. März 2016, 20:00 Uhr

Inhalt

Sergei Rachmaninow – im europäischen Repertoire nahezu nur durch spätromantische Symphonien und hochvirtuose Klaviermusik bekannt – bezeichnete das Hören seiner 1915 uraufgeführten Vesper op. 37 als „eine Stunde der glücklichsten Befriedigung“. Im Ritus der russisch-orthodoxen Kirche aufgewachsen, prägten Rachmaninow die liturgischen Gesänge schon früh. Gute 30 Jahre später waren es mit die kindlichen Erinnerungen, die ihn zu seinem geistlichen Meisterwerk inspirierten – in seinem op. 37 fügte er trotz strengem liturgischen Ritus Neues und Altes nahtlos ineinander. Diese gut einstündige Vigil führt auch die nicht mit den russischen Gesängen vertrauten Hörerinnen und Hörer in eine mystische, geheimnisvolle Welt und im Zeitraffer vom erhabenen Abendgottesdienst zum hoffnungsfreudigen Morgengesang.

Besetzung

Musikalische Leitung

Johannes Hiemetsberger

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Alt

Taya Labetskaya

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Tenor

Martin Hofer

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Bass

Welfhard Lauber

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Chor

Chorus sine nomine

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