Faust © beyond | Leopold Kogler

Handlung

Der Gelehrte Faust ist des ergebnislosen Strebens nach Erkenntnis müde. In seiner Verzweiflung beschwört er den Teufel, der auch prompt in Gestalt Mephistos erscheint und ihm das Bild der schönen Margarethe herbeizaubert. Er verspricht Faust, ihn zu verjüngen und zu dem Mädchen zu führen, wenn er ihm seine Seele  verschreibt. Faust willigt ohne zu zögern ein. Mephisto bringt Faust sodann zu einem  Fest, bei dem Soldaten Abschied feiern, darunter auch Valentin, er muss in den Krieg ziehen. Seiner Schwester Margarethe empfiehlt er den Schutz seines Freundes Siebel. Mephisto treibt seine tollen Späße. Als er in aller Öffentlichkeit Margarethe hochleben lässt, bedrängt ihn Valentin mit dem Degen. Faust hat unterdessen Margarethe vergeblich den Hof gemacht, ist aber, überwältigt von ihrer Erscheinung, in Liebe zu ihr entbrannt. Der schüchterne Siebel, der Margarethe ebenfalls liebt, will  ihr Blumen bringen, die aber, teuflisch verhext, dahinwelken. Stattdessen legt  Mephisto kostbaren Schmuck vor Margarethes Türe. Auch bei ihr hat Faust einen  gewaltigen Eindruck hinterlassen. Ihre Nachbarin rät ihr, den Schmuck zu behalten. Jetzt ist die Gelegenheit für Faust gekommen. Mephisto lockt die geschwätzige  Nachbarin weg und lässt Faust mit dem jungen Mädchen allein. Die beiden gestehen  einander ihre Liebe und Margarethe lässt Faust heimlich in ihr Haus ein. Das hat  Folgen: Margarethe wird schwanger, und Faust verlässt sie. In der Kirche fleht  Margarethe erfolglos um Vergebung für ihre Sünden. Unterdessen kehren die Soldaten heim. Beunruhigt über Siebels merkwürdige Berichte fordert Valentin Faust  zum Duell, aus dem dieser, von Mephisto gelenkt, als Sieger hervorgeht. Sterbend  verflucht Valentin seine Schwester. Schließlich will Faust das Mädchen, das in  geistiger Verwirrung ihr Kind gemordet hat, dafür zum Tode verurteilt wurde und nun  im Kerker sitzt, noch einmal sehen. Voller Reue versucht er, Margarethe dazu zu  überreden, mit ihm zu fliehen. Da sie aber in Mephisto den Teufel erkennt und an Fausts Händen Valentins Blut erblickt, wendet sie sich schaudernd von den beiden ab. Mephisto will triumphieren, aber Engel tragen die Leblose in den Himmel und  verkünden ihre Rettung.