Christophe Rousset / Isis 2019/20 1280x680 © Barrios Martinez

Bénédicte Tauran La Renommée / Melpomène / Mycène / Junon

Bénédicte Tauran © Xavier Perchaud

Bénédicte Tauran studierte an der Schola Cantorum in Basel und am Conservatoire de Neuchâtel. Als Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe arbeitete sie bald mit vielen renommierten Dirigenten wie Nello Santi, Alberto Zedda, Bertrand de Billy, Stefan Soltesz, Christophe Rousset, Hervé Niquet, Laurence Equilbey, Diego Fasolis, Michael Hoffstetter, Leo Hussain, Marek Janowski, Patrick Lange, und Regisseuren wie Robert Carsen, Achim Freyer, Gian Carlo del Monaco, Christof Loy und Damiano Michieletto zusammen.

Bis 2017 war sie dem Staatstheater Kassel eng verbunden, gastierte aber auch regelmäßig beim Festival International d’Opéra Baroque in Beaune und an den Opernhäusern in Versailles, Bordeaux, Rennes und Freiburg sowie am Opernhaus von Genf und beim Glyndebourne Festival. Zu ihrem  Repertoire gehören die Mozartpartien Konstanze, Zerlina und Pamina, sowie Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Juliette in Gounods Roméo et Juliette, Gilda in Verdis Rigoletto, sowie die Titelpartie von Messagers Ciboulette und Jacqueline in  dessen Fortunio oder Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel. Neben ihrer Operntätigkeit ist die Sopranistin eine international gefragte Konzertsängerin und hat weltweit Solorecitals gesungen, sei es in der Schweiz, Deutschland, Frankreich,  Brasilien oder Argentinien.

Jüngste Karrierehöhepunkte waren ihre erste Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisa de beim internationalen Opernfestival in Miskolc in Ungarn oder die Einladung zu einem Mozart gewidmeten Abend in das Théâtre des Nations in Genf sowie Tourneen mit Aufführungen von Lullys Alceste und dessen Isis unter Christophe Rousset und Les Talens Lyriques, die sie u.a. erneut nach Beaune und Versailles  sowie an das Théâtre des Champs-Elysées in Paris führten. Im Theater an der Wien war Bénédicte Tauran zuletzt in Rossinis La donna del lago 2012 zu Gast.