Christophe Rousset / Isis 2019/20 1280x680 © Barrios Martinez

Ambroisine Bré Calliope / Iris / Syrinx / Hébe / 1e Parque

Ambroisine Bré © Philip Plisson

Die Französin Ambroisine Bré studierte am Konservatorium in Paris und besuchte verschiedene Meisterklassen u.a. bei Michel Plasson, Sophie Koch, José Van Dam, Teresa Berganza, Felicity Lott , Dietrich Henschel und Christoph Pregardien. Sie gewann mehrere Wettbewerbe, darunter den ersten beziehungsweise den Publikumspreis der Paris Opera Competition, auch die Nadia and Lili Boulanger International Competition entschied sie für sich.

Seither ist Ambroisine Bré unter Mark Minkowski, Christophe Rousset, Thomas Hengelbrock und Laurence Equilbey an verschiedenen europäischen Opernhäusern und in internationalen Konzertsälen aufgetreten. So sang sie unter Mark Minkowski Sesto in Mozarts La clemenza di Tito am Nationaltheater in Prag und wirkte unter seiner Leitung in Rameaus Le berger fidèle und Montéclairs La morte di Lucrezia in  der Philharmonie von Luxemburg und der Berliner Staatsoper mit. Unter Christophe Rousset sang sie u.a. Prosperine in Lullys Alceste. In Purcells Dido and Aeneas war sie beim Musikfestival von Menton zu Gast, gestaltete die Solopartie bei der UA von  Lionel Ginoux’ Vanda in Reims und gab beim Radio France Festival einen Liederabend mit französischen Liedern. Besonders am Herzen liegt der Künstlerin ihr  Soloprogramm Tears of the Virgin mit Musik von Rossi, Monteverdi, Perti, Vinci und Händel.

Ambroisine Bré debütierte vor kurzem in Mozarts Die Zauberflöte in einer  Inszenierung von Romeo Castellucci am Opernhaus von Lille, wirkte zu Saisonbeginn beim Eröffnungskonzert der Straßburger Oper unter Giuliano Carella mit und gestaltete vergangenen Monat in Chabriers L’Etoile die Partie der Lazulli für das  Atelier Lyrique Tourcoing. Geplant ist u.a. Mozarts Così fan tutte in Straßburg und  Massenets Cendrillon in Limoges. Im Theater an der Wien gibt Ambroisine Bré ihr Debüt.