Charodeyka (Die Zauberin)

Oper in vier Akten von Peter Iljitsch Tschaikowski
Musikalische Leitung: Mikhail Tatarnikov
Inszenierung: Christof Loy

Premiere
Sonntag, 14. September 2014
19:00 bis ca. 22:10 Uhr
(Pause ca. 20:30 Uhr)

Mit Vladislav Sulimsky, Agnes Zwierko u. a.
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Neuproduktion des Theater an der Wien

Inhalt

1885 wurde Peter I. Tschaikowski von seinem Bruder Modest auf das neue Drama des damals erfolgreichen Autors Schpaschinski aufmerksam gemacht; eine Liebesszene sei darin, die sich zur Vertonung gut eigne. Tschaikowsk interessierte sich dann aber mehr für die beiden weiblichen Hauptfiguren als für die Liebesszene. Er bat den Autor das Stück zu einem Libretto umzugestalten. Schpaschinskis Text geriet aber zu lang, so dass sich das Ringen u eine aufführbare Fassung zwei Jahre hinzog. Am 1. November 1887 kam Charodeyka im kaiserlichen Mariinski-Theate in St. Petersburg zur Uraufführung.

Nastasja, genannt Kuma, führt ein Gasthaus am Fluss. In der toleranten Atmosphäre, die sie dort geschaffen hat, finden auch politisch und gesellschaftlich Geächtete Zuflucht. Kuma wird viel umworben, schenkt aber keinem ihre Gunst. Als Prinz Juri einmal vorbeizieht, verliebt sie sich in ihn, wagt aber nicht, sich ihm zu nähern. Dem regierenden Fürsten Kurtjatew, dem Vater des Prinzen, ist das Lokal als Treffpunkt kritischer Geister ein Dorn im Auge. Er will es schließen lassen, aber Kumas Charme bestrickt auch ihn, und anstatt das Lokal zu schließen, verbringt er plötzlich selbst viel Zeit dort. Der Intrigant Mamyrow erzählt davon der Fürstin und weckt ihre Eifersucht. Als Juri vom Verhalten seines Vaters hört, will er die Frau, die seinen Vater so verhext hat, dass er Gemahlin und Regierung vernachlässigt, umbringen. Der Fürst erklärt indessen Kuma seine Liebe, sie weist ihn jedoch ab. Als Juri zu ihr kommt, um sie zu töten, kann sie ihn von ihrer Unschuld überzeugen, und auch er verliebt sich in sie. Kurz bevor die beiden zusammen fliehen wollen, vergiftet die Fürstin Kuma, sie stirbt in Juris Armen. Den Leichnam wirft die Fürstin in den Fluss. Auf der Suche nach Kuma tötet der Fürst aus Eifersucht seinen Sohn und verfällt dem Wahnsinn.

Besetzung

Oper in vier Akten (1887)
Musik von Peter Iljitsch Tschaikowski
Libretto von Ippolit Wassiljewitsch Schpaschinski

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

Mikhail Tatarnikov

Biografie
Inszenierung

Christof Loy

Biografie
Ausstattung

Christian Schmidt

Biografie
Licht

Bernd Purkrabek

Biografie
Choreographie

Thomas Wilhelm

Biografie
Fürst Nikita Kurljatew, großfürstlicher Statthalter (14./16./23. und 26.9.)

Vladislav Sulimsky

Biografie
Fürst Nikita Kurljatew, großfürstlicher Statthalter (19. und 21.9.)

Nikolay Efremov

Biografie
Die Fürstin, seine Frau

Agnes Zwierko

Biografie
Prinz Juri, beider Sohn

Maxim Aksenov

Biografie
Mamyrow, Schreiber

Vladimir Ognovenko

Biografie
Nenila, seine Schwester, Kammerfrau der Fürstin

Hanna Schwarz

Biografie
Iwan Schuran, Leibjäger des Prinzen

Martijn Cornet

Biografie
Nastasja, genannt "Kuma", Besitzerin eines Wirtshauses

Asmik Grigorian

Biografie
Foka, ihr Onkel

Martin Snell

Biografie
Polja, ihre Freundin

Natalia Kawalek

Biografie
Balakin, Kaufmann aus Nischni Nowgorod

Erik Årman

Biografie
Potop, Kaufmannssohn

Stefan Cerny

Biografie
Kitschiga, Faustkämpfer

Nikolay Didenko

Biografie
Paisi, Vagabund

Andreas Conrad

Biografie
Kudma, Zauberer

Martin Winkler

Biografie
Die Komödianten

Barbara Spitz, Peter Knauder, Renzo Popolizio, Steven Seale, Adam Ster, Wanderson Wanderley, Anatole Zangs

Biografie
Orchester

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Biografie
Chor

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Biografie

Fotos Galerie

Charodeyka 14/15

Premiere: 14. September 2014
Inszenierung: Christof Loy
Musikalische Leitung: Mikhail Tatarnikov
Neuproduktion des Theater an der Wien
Fotos: Monika Rittershaus

Videos

Duett Kuma/Juri aus Charodeyka (Die Zauberin) von P. I. Tschaikowski

Duett Kuma/Juri aus Charodeyka (Die Zauberin) von P. I. Tschaikowski

Asmik Grigorian (Nastasja "Kuma") & Maxim Aksenov (Prinz Juri)
Charodeyka: Oper in vier Akten von Peter Iljitsch Tschaikowski
Musikalische Leitung: Mikhail Tatarnikov
Inszenierung: Christof Loy
Ausstattung: Christian Schmidt
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien, 2014

Arie "Kuma" Akt I aus CHARODEYKA/The Enchantress von P. I. Tschaikowski

Arie "Kuma" Akt I aus CHARODEYKA/The Enchantress von P. I. Tschaikowski

Asmik Grigorian (Nastasja, genannt "Kuma")
Musikalische Leitung: Mikhail Tatarnikov
Inszenierung: Christof Loy
Ausstattung: Christian Schmidt
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Arnold Schoenberg Chor
Neuproduktion des Theater an der Wien, 2014

Vladislav Sulimsky in CHARODEYKA (The Enchantress) von P. I. Tschaikowski

Vladislav Sulimsky in CHARODEYKA (The Enchantress) von P. I. Tschaikowski

Vladislav Sulimsky (Fürst Nikita Kurljatew)
Letzte Szene aus dem 4. Akt
Musikalische Leitung: Mikhail Tatarnikov
Inszenierung: Christof Loy
Ausstattung: Christian Schmidt
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien, 2014