Iphigénie en Aulide et Tauride

Tragédie opéra (Fassung: Torsten Fischer, 2014)

Musik von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Marie Francois Louis Gand Bailli du Roullet (Aulide) und Nicolas-Francois Guillard (Tauride)
Musikalische Leitung: Leo Hussain
Inszenierung und Licht: Torsten Fischer

Premiere
Donnerstag, 16. Oktober 2014
19:00 bis ca. 22:00 Uhr
(Pause ca. 20:30 Uhr)

Mit Veronique Gens, Christoph Pohl, Stéphane Degout u.a.
Wiener Symphoniker
Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Neuproduktion des Theater an der Wien

Inhalt

Krieg, Mythos der Opferung, die scheinbare Unentrinnbarkeit des Schicksals, der Fluch einer Familie und die Utopie, diesen Fluch zu überwinden: Euripides’ antike Tragödien, auf denen Glucks Opern Iphigénie en Aulide (1774) und Iphigénie en Tauride (1779) basieren, spiegeln die extremsten Gefahren unseres Missverhaltens. Der Kampf gegen Barbarei, das Ringen um Humanität innerhalb einer, wie es scheint, von einem Fluch belegten Welt, wohnen diesen Stücken inne. Aus seinen Inszenierungen beider Opern entwickelt Torsten Fischer eine Gesamtfassung, die das Schicksal der Iphigénie an einem Abend erzählt.

Diana verhindert zu Beginn des Trojanischen Kriegs die Abfahrt der griechischen Flotte unter Agamemnon nach Troja, indem sie bei Aulis eine Windstille bewirkt. Ein Orakel verkündet, dass Agamemnon seine Tochter Iphigénie der Göttin opfern muss, um die Fahrt fortsetzen zu können. Weder Achill noch Iphigénies Mutter Klytämnestra können die Hinrichtung verhindern. Iphigénie wird von Diana nach Tauris entrückt, um ihr dort als Priesterin zu dienen. Agamemnon wird nach Rückkehr aus dem Krieg von seiner Frau Klytämnestra ermordet. Iphigénies Bruder Orest rächt den Mord seines Vaters und tötet seine Mutter Klytämnestra. Um der Verfolgung durch die Erynnien zu entkommen, die den Muttermord rächen wollen, wird Orest von Apollo aufgetragen, aus Tauris eine Statue der Diana nach Athen zu holen. Mit seinem Freund Pylades reist Orest nach Tauris, wo die Einheimischen beide gefangen nehmen, um sie – wie alle Fremden – der Diana zu opfern. Die Diana-Priesterin, die das Opfer vollziehen soll, ist aber seine Schwester Iphigénie, die Orest nicht erkennt. Erst während der Opferzeremonie erlöst ein Blick in seine Augen die Atriden-Familie vom lange währenden Fluch. Die Göttin Diana selber ermöglicht Iphigénie, Orest und Pylades die Flucht vor dem Taurer-König Thoas nach Griechenland.

Besetzung

Tragédie opéra (Fassung: Torsten Fischer, 2014)

Musik von Christoph Willibald Gluck
Libretto von Marie Francois Louis Gand Bailli du Roullet (Aulide) und Nicolas-Francois Guillard (Tauride)

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung

Leo Hussain

Biografie
Inszenierung & Licht

Torsten Fischer

Biografie
Ausstattung

Vasilis Triantafillopoulos

Biografie
Ausstattung & Dramaturgie

Herbert Schäfer

Biografie
Diane | Iphigénie

Véronique Gens

Biografie
Iphigénie | Diane

Lenneke Ruiten

Biografie
Agamemnon | Thoas

Christoph Pohl

Biografie
Clytemnestre

Michele Breedt

Biografie
Oreste

Stéphane Degout

Biografie
Pylade

Rainer Trost

Biografie
Achille

Maxim Mironov

Biografie
Calchas | Scythe | Le ministre

Andreas Jankowitsch

Biografie
Première Prêtresse | Femme grecque

Çigdem Soyarslan

Biografie
Deuxième Pretresse

Johanna Krokovay

Biografie
Oreste & Pylade as children

Angelo Margiol, Samuel Jung

Biografie
Orchester

Wiener Symphoniker

Biografie
Chor

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)

Biografie
Statisterie des Theater an der Wien

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Biografie

Fotos Galerie

Iphigenie en Aulide et Tauride 14/15

Premiere: 16. Oktober 2014
Inszenierung: Torsten Fischer
Musikalische Leitung: Leo Hussain
Neuproduktion des Theater an der Wien
Fotos: Armin Bardel