Cajo Fabrizio 1280x680 © Hermine Karigl-Wagenhofer

Suzanne Jerosme Bircenna

Suzanna Jerosme © Julie Reggiani

Bereits als Studentin an der Londoner Guildhall School of Music and Drama machte die junge französische Sopranistin Suzanne Jerosme als Barbarina in Le nozze di Figaro und Emmie in Brittens Albert Herring auf sich aufmerksam und gastierte bei den Festspielen in Auvers-sur-Oise und Annecy. Seit dem Jahre 2015 ist sie am Theater Aachen engagiert, wo sie u.a. in Brittens The Turn of the Screw, Bernsteins West Side Story, Puccinis Gianni Schicchi, Smetanas Die verkaufte Braut, Monteverdis L’incoronazione di Poppea, Mozarts Don Giovanni und Così fan tutte, Poulencs Dialogues des Carmélites, Offenbachs La Grande Duchesse de Gérolstein und zuletzt in Wagners Die Ring-Trilogie in großen und kleineren Partien zu hören war.


Als Finalistin des Cesti Gesangswettbewerbs wurde sie 2017 von den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik für die Titelpartie von Keisers Octavia eingeladen, ein Jahr darauf für einen Liederabend. Es folgten Auftritte mit dem Ensemble Matheus unter Jean-Christophe Spinosi, Brahms Ein Deutsches Requiem beim OstbelgienFestival und im Aachener Dom sowie die Sopran-Partie in Mahlers 8. Symphonie.


Jüngste Höhepunkte waren u.a. Despina (Mozart: Così fan tutte) und Zerlina (Don Giovanni) in Aachen, die Erste Dame in einer französischen Fassung von Mozarts Die Zauberflöte unter Hervé Niquet in Avignon und Versailles, Händels Alcina unter Leonardo García Alarcón in Nancy und nicht zuletzt die Eröffnung des Bayreuth Baroque Opera Festival mit Porporas Carlo il Calvo. Geplant ist u.a. die Titelpartie von Cavallis La Calisto in Aachen und ein Gastspiel beim Beethovenfest Bonn unter Christophe Rousset. Am Theater an der Wien ist Suzanne Jerosme heute erstmals zu erleben, wird aber bereits im Jänner mit Hasses Cajo Fabricio dorthin zurückkehren.