Cajo Fabrizio 1280x680 © Hermine Karigl-Wagenhofer

Max Emanuel Cencic Cajo Fabrizio

Max Emanuel Cencic © .

Der vielseitige Künstler setzt sich für die Wiederentdeckung der Musik des 18. Jahrhunderts ein. Seine musikalische Ausbildung begann er als Wiener Sängerknabe. Max Emanuel Cencic singt weltweit an den großen Opern- und Konzerthäusern, bei den führenden Musikfestivals und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie William Christie, Christophe Rousset, René Jacobs, Ottavio Dantone, George Petrou, Emmanuelle Haïm oder Riccardo Muti.

Als künstlerischer Leiter von Parnassus Arts Productions bringt er seit 2008 in Vergessenheit geratene Werke des italienischen Barocks heraus; etwa Vincis  Artaserse oder dessen Catone in Utica. Beide Einspielungen wurden mehrfach  prämiert, u.a. mit dem ECHO Klassik, dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik oder dem Diapason d’or. Als Solo-CDs gab er Venezia, Rokoko (Werke von Hasse) und Arie Napoletane heraus. Sender wie Mezzo-TV und Arte Concert dokumentieren viele seiner Auftritte. Anlässlich des 250. Todestages 2018 von Nicola Antonio Porpora erschienen Germanico in Germania mit Max Emanuel Cencic in der  itelpartie und ein Porpora Solo Album.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren seine Debüts bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der  taatsoper Unter den Linden Berlin, Oreste in Offenbachs La belle Hélène an der  Hamburger Staatsoper und Polinesso in Händels Ariodante in der Wiener Staatsoper. In jüngster Zeit ist Max Emanuel Cencic auch verstärkt als Regisseur in Erscheinung  etreten, so mit Arminio und Serse bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe oder Hasses Siroe und Rossinis La donna del lago bei den Mai- Festspielen in  Wiesbaden. Am Theater an der Wien war er zuletzt in Vivaldis Orlando furioso zu hören und wird bereits im März mit La donna del lago zurückkehren.