Cajo Fabrizio 1280x680 © Hermine Karigl-Wagenhofer

Vasily Khoroshev Turio

Vasily Khoroshev gehört zu den vielversprechendsten Countertenören der jungen Generation. 1986 in Russland geboren, studierte er am Moskauer Tschaikowski Konservatorium bei Petr Skusnichenko. Der junge Sänger gewann bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis beim Dritten Internationalen Wettbewerb Modern art and education in Moskau. Er gab sein Debüt im Oktober 2006 als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro am Bolschoi Theater in Moskau. Es folgten die Partien des Geists in Purcells Dido and Aeneas unter Gabriele Garido an der Opéra de Lausanne und an der Opéra de Vichy sowie der Artemis in Henzes Phaedra an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg. Seine Interpretation dieser Rolle wurde in der Zeitschrift Opernglas (1/2011) hoch gelobt. Gastauftritte führten ihn zudem an das Staatstheater Wiesbaden und die Opéra Royal de Versailles. An der Oper Frankfurt debütierte Vasily Khoroshev als Piacere in der Uraufführung von Das Spiel von Seele und Körper (Rappresentazione di anima e di corpo). In dem Auftragswerk der Oper Frankfurt schrieb Klaus Lang musikalische Ergänzungen zu Cavalieris spätmittelalterlichem Mysterienspiel. In der Spielzeit 2011/12 sang er den Cleone in der Einspielung der Händel-Oper Alessandro (DECCA Classics), den er daraufhin im Rahmen der Europa-Tournee unter George Petrou mit der Armonia Atenea sowohl konzertant als auch szenisch verkörpert. Im Rahmen einer internationalen Konzerttournee von der Theatergruppe La Fura dels Baus sang Vasily Khoroshev in Orffs Carmina Burana mit.

Zu seinem Repertoire zählen Partien und einzelne Arien von Britten, Händel, Gluck, Gounod, Mozart, Rimsky-Korsakow, Rossini, Bach und Caccini.

Im Theater an der Wien gibt Vasily Khoroshev als Cleone in Händels Alessandro sein Debüt.