Lieder und Tänze des Todes 1280x680 © Moritz Schell

Nirgends ist die vielbeschworene russische Seele so unmittelbar gegenwärtig wie in der russischen Musikliteratur: schwärmerisch und melancholisch, mit einer manchmal geradezu lustvollen Traurigkeit wird hier geliebt und gelitten. Ausgehend von Modest Mussorgskis Liederzyklus Lieder und Tänze des Todes begeben wir uns auf eine Spurensuche in die Welt der russischen Oper. Boris Godunov, der Spieler Herman, Aleko oder die Zarenbraut Marfa, sie alle sind Glückssucher, getrieben von einer  unbestimmten Gier nach Erfüllung ihrer Sehnsucht, ganz egal wonach. Liebe, wenn es sie gibt, ist auch immer in Todesnähe angesiedelt. Am Ende scheitern sie alle. Nicht ohne davor zumindest für einen Augenblick ihre Träume verwirklicht zu haben. Szenen und Arien von Modest Mussorgski, Peter Tschaikowsky, Nikolai Rimski-Korsakow und Sergei Rachmaninow.

Freitag, 16. Oktober 2020, 19:00 Uhr

Besetzung

Sopran

Valentina Petraeva

Biografie
Sopran

Miriam Kutrowatz

Biografie
Mezzosopran

Sofia Vinnik

Biografie
Tenor

Andrew Morstein

Biografie
Bass

Ivan Zinoviev

Biografie
Klavier

Elizabete Šīrante

Biografie
szenische Einrichtung

Jelena Kittke

Biografie