Margherita Maria Sala

Piacere, das Vergnügen

Sie gewann den ersten Preis beim Cesti Wettbewerb der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2020, wo sie auch den Publikumspreis und Spezialpreis des Festivals Resonanzen im Wiener Konzerthaus erhielt. Schon im Kindesalter bekam sie von ihren Eltern Geigen- und Gesangsunterricht und tourte mit deren siebenköpfigen Ensemble “Famiglia Sala” mit einem breit gefächerten Programm, das von Renaissancemusik über Spirituals bis hin zu Evergreens und Popmusik reichte, durch Italien und ganz Europa. Sie wurden mit dem Ersten Preis beim Internationalen Chor-Wettbewerb Rimini ausgezeichnet.

Margherita Maria Sala besuchte die Civica Scuola di Musica Claudio Abbado in Mailand und setzt derzeit ihre Ausbildung bei Sonia Prina an der Opernakademie Verona fort. Anlässlich des 105. Todestages von Jules Bugmein wirkte sie an der Welturaufführung seiner komischen Oper La secchia rapita unter Aldo Salvagno im Auditorium Verdi in Mailand mit; es erschien davon eine CD-Aufnahme beim Label Dynamic. Sie sang weiters Rossinis Petite Messe Solennelle in der Schweiz, Händels Oreste (Filotete) an der Seite von Franco Fagioli und Il pomo d’oro unter Maxim Emelyanychev u.a. im Théâtre des Champs-Elysées in Paris und Pasquinis Idalma (Irene) in Innsbruck.

Zu jüngsten und zukünftigen Engagements der jungen Sängerin zählen u.a. Monteverdis Orfeo (Speranza) in einer Ottavio Dantone/Pier Luigi Pizzi-Produktion in Ravenna oder Vivaldis Olimpiade unter Federico Maria Sardelli in Moskau. Sie gab im Mozartsaal des Wiener Konzerthaus einen Liederabend und sang die Weltpremiere von Gazzanigas Isola di Alcina mit l’arte del mondo unter Werner Ehrhardt in Schwetzingen and Bayreuth, wovon bei Sony eine Aufnahme geplant ist. Im Theater an der Wien war sie bereits in Cavalieris Rappresentatione di Anima et di Corpo zu erleben.