Luciana Mancini

Melissa

Die Mezzosopranistin Luciana Mancini studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag klassischen Gesang, Oper und Alte Musik. Im Jahr 2009 erlangte sie ihren Master mit Schwerpunkt auf dem italienischen Repertoire des 17. Jahrhunderts.

 

Ihr Opernrepertoire umfasst u. a. Dafne (L’Euridice/Peri), Nerone (L‘incoronazione di Poppea/Monteverdi), Messaggiera (L’Orfeo/Monteverdi) – diese Partie hat sie mit verschiedenen Ensembles, etwa mit Divino Sospiro unter Enrico Onofri oder La Fenice unter Jean Tubery gesungen -, oder Amastre (Serse/Händel), die sie mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner, aber auch am Theater an der Wien unter Jean-Christophe Spinosi gestaltet hat. Im Schlosstheatern von Drottningholms war sie als Annio (La clemenza di Tito/Mozart) zu erleben. Unter der Leitung von Christina Pluhar spielte sie für Virgin Classics Monteverdis Vespro della Beata Vergine ein. Konzerte mit diesem Programm haben u.a. in der Carnegie Hall und in Paris großen Anklang gefunden. Luciana Mancini wirkte an der Berliner Staatsoper in Cavalieris Rappresentazione d´Anima e di Corpo in einer Inszenierung von Achim Freyer mit, René Jacobs leitete dabei die Akademie für Alte Musik Berlin.

 

Die vergangene Spielzeit war geprägt von wichtigen Rollendebüts: etwa Ottavia/Virtù in Monteverdis  L’incoronazione di Poppea unter Iván Fischer und dem Budapest Festival Orchester - eine Partie, die sie nach Budapest, Genf und Vicenza geführt hat - oder die Titelrolle in Rossinis La Cenerentola, die sie am Theater Bonn verkörpert hat.