Krešimir Stražanac

Strazanac, Kresimir © Patrick Vogel

Ruggiero

Der kroatische Bassbariton studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Mit 24 Jahren wurde er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort u. a. Tusenbach (Drei Schwestern/Eötvös), Ping (Turandot/Puccini) bis Harlekin (Ariadne auf Naxos/R. Strauss). Er arbeitete mit Nello Santi, Bernard Haitink, Peter Schneider, Franz Welser-Möst und Plácido Domingo. Ein großer Schwerpunkt seines Schaffens liegt auf dem Barockfach, insbesondere den Werken von Johann Sebastian Bach.

 

Im Jahr 2021 gab er sein Debüt mit der Titelpartie in Telemanns Orpheus unter der Leitung von René Jacobs im Rahmen einer Europa-Tournee, die im Gran Teatre del Liceu in Barcelona ihren Abschluss fand. Als freischaffender Künstler singt Krešimir Stražanac auch an der Bayerischen Staatsoper (Andrea Chénier/Giordano), an der Oper Frankfurt (Drei Schwestern/Eötvös) und musizierten mit den Bamberger Symphonikern (Frank in Die Fledermaus/J. Strauss) sowie mit dem Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks (Kreon, Oedipus Rex/Strawinski). Als Konzertsolist ist er mit bedeutenden Werken der Klassik bis zu zeitgenössischer Musik regelmäßig Gast bei wichtigen Orchestern. Dabei musizierte er unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Jukka-Pekka Saraste, Jonathan Nott oder Philippe Herreweghe.

 

Aktuelle und zukünftige Aufgaben sind u.a. Ambrosio (Die drei Pintos/Weber, Mahler) mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Petr Popelka, Peter (Der Mond/Orff) unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sowie Froila Alfonso und Estrella/Schubert) unter der Leitung von Aapo Häkkinen. In dieser Spielzeit ist auch sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Kirill Petrenko geplant.