Josefine Göhmann

Lady Magnesia / Armande
Die deutsch-chilenische Sopranistin Josefine Göhmann bewegt sich stilistisch vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik und widmet sich besonders dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und war Mitglied des Opernstudios der Opéra de Lyon. Auftritte führten sie u. a. an die Opéra de Lyon, die Opéra de Versailles und die Opéra de Vichy, an die Semperoper Dresden, die Staatsoper Hannover, das Staatstheater Wiesbaden und das Theater Aachen sowie zu Festivals wie Printemps des Arts de Monte-Carlo, Festwochen Herrenhausen, Heidelberger Frühling und RheinVokal, außerdem in die Berliner Philharmonie und zur Slowakischen Philharmonie Bratislava. In Lyon sang sie u. a. die Titelpartie in Monteverdis
L’incoronazione di Poppea (Inszenierung Klaus Michael Grüber) und arbeitete mit Dirigenten wie Lothar Koenigs und Alberto Zedda. 2024 verkörperte sie Judith in Bartóks
Herzog Blaubarts Burg (Neuköllner Oper). Jüngere Verpflichtungen beinhalten Werke von Menotti, Blacher und Berio. Ihr Debütalbum réBelles! mit Liedern des 20./ 21. Jahrhunderts und Auftragswerken (in Koproduktion mit DLF) wurde international gefeiert, u. a. bei NDR Kultur, Ö1, rbbKultur und France Musique sowie durch Nominierungen für ICMA, Opus Klassik und Opernwelt.