Dshamilja Kaiser

Amahls Mutter

Dshamilja Kaiser, in Wuppertal geboren, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Detmold. Von 2009 bis 2017 war sie Ensemblemitglied der Oper Graz und sang dort erste Rollen ihres Faches, von Romeo (I Capuleti e i Montecchi) über Lisa (Die Passagierin) und Carmen, bis Brangäne (Tristan und Isolde) und Adalgisa in Bellinis Norma. Mit dieser Partie gab sie dann 2018 ihr Debüt am Opernhaus Oslo. 2014 debütierte sie an der Volksoper Wien als Carmen und Dorabella (Così fan tutte).2017 wechselte Dshamilja Kaiser nach Bonn und sang dort unter anderem Schoecks Penthesilea, Carmen, Ortrud, Laura in Ponchiellis La Gioconda, Santuzza (Cavalleria Rusticana) sowie Prinzessin Eboli (Don Carlo). 2016 feierte sie bei den Bregenzer Festspielen in Olivier Tambosis Neuinszenierung von Franco Faccios Amleto als Gertrude und 2018 ebendort als Lucrezia in Berthold Goldschmidts Beatrice Cenci ganz große persönliche Erfolge. 2019 gab die Sängerin ihr Debut an der Berliner Staatsoper als Roßweiße in Die Walküre unter Daniel Barenboim. Seit diesem Jahr ist sie auch regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, als Adalgisa, als Ortrud (Lohengrin), Carmen sowie als Madame Flora in Menottis The medium. Bei den Festspielen in Erl gastierte sie 2019 als Fremde Fürstin (Rusalka) und 2021 als Fricka (Das Rheingold) sowie als Ortrud. 2021 war sie in Saarbrücken Lady Macbeth in Pascal Dusapins Macbeth Underworld. Dshamilja Kaiser ist Preisträgerin des “Österreichischen Musiktheaterpreises 2015“ in der Kategorie „Beste Nachwuchssängerin“.