Petr Sokolov

Lebedjew

Petr Sokolovs jüngste und künftige Engagements umfassen sein Debüt an der Oper Graz mit der Hauptrolle von Schwanda, der Dudelsackpfeifer und Humbert Humbert in Lolita für das Mariinsky-Theaterin Sankt Petersburg, wofür er im Rahmen des Festivals der Goldenen Maske in der Kategorie „Bester Schauspieler“ nominiert wurde. Kürzlich gab er sein Rollendebüt als Jeletsky (Pique Dame) an der Oper Stuttgart und sang an der Opera di Roma Wissmann in Der feurige Engel. Zudem debütierte er als Eugen Onegin in Santiago de Chile. In der nächsten Saison ist er u. a. als Taddeo bei den Rossini-Opernfestspielen in Pesaro, als Posa an der Deutschen Oper am Rhein, als Nixon in Nixon in China am Theater Dortmund und als Figaro in Il barbiere di Siviglia an der Oper Stuttgart zu sehen. Sokolov war Solist des Stanislawski-Theaters in Moskau. Dort sang er Partien wie Don Ferdinand (Verlobung im Kloster), Marcello (La bohème), Nietzsche in Zhurbins Metamorphose und Bolkonsky in Krieg und Frieden. In der Saison 18/19 sang er Figaro (Il barbiere di Siviglia) am Theater Dortmund. Sokolov wurde zu zahlreichen Konzerten in Deutschland, den USA, Frankreich und Russland eingeladen. Außerdem war er als General Polkan (Der Goldene Hahn) in den Théâtre des Champs-Élysées zu sehen. Zu seinen weiteren Rollen zählen Escamillo, Sharpless, Taddeo und die Titelrolle in Händels Herkules. Sokolov ist Finalist der Wettbewerbe Neue Stimmen 2017 und F. Viñas 2019.