Pavel Kudinov

Gismondo

Der Bassbariton Pavel Kudinov wurde in Dimitrowgrad geboren und machte seine Ausbildung am Konservatorium Sobinow in Saratow in Russland. Er debütierte als Ruslan in Glinkas Ruslan und Ludmilla am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Es folgten Engagements als Selim in Rossinis Il turco in Italia, Colline in Puccinis La bohèmean der Wiener Volksoper, König Heinrich in Wagners Lohengrin beim Festival in Spoleto, Alidoro in Rossinis La Cenerentola, Escamillo in Bizes Carmenin Düsseldorf und als Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte am Teatro Regio in Turin, am Bolschoi in Moskau und an der Oper Leipzig, als Escamillio beim Open Air-Festival in St. Margarethen.

Pavel Kudinov musiziert regelmäßig unter Dirigenten wie Teodor Currentzis, Christophe Rousset, Paolo Carignani, Axel Kober, Christopher Moulds, Marc Minkowski, George Petrou, Fabio Luisi und Pedro Halffter. Sein enorm breites Repertoire reicht dabei von Mozart, Rossini, Bellini, Dvořák, Puccini und Wagner bis zu den großen Basspartien von Georg Friedrich Händel.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren Lohengrin an der Oper Bonn, Arminio und Serse bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe und sein Debüt an der Hamburger Oper mit Händels Almira sowie Auftritte bei den Tiroler Festspielen in Erl, wo er zuletzt den Gurnemanz in Wagners Parsifal gesungen hat, aber auch Verdis Nabucco bei den Opernfestspielen in Heidenheim, dessen Les vêpres siciliennes in Bonn oder Hindemiths Cardillac beim Maggio Musicale in Florenz. Zukünftige Projekte sind u.a. die Titelpartie in Porporas Polifemo bei den Salzburger Pfingstfestspielen und Heinrich in Wagners Lohengrin in der Salzburger Felsenreitschule. Er wirkte bei der CD-Einspielung von Händels Tamerlano sowie bei den vielfach preisgekrönten Aufnahmen von Alessandro und Ottone mit. Am Theater an der Wien war er zuletzt 2018 in Händels Publio Cornelio Scipione zu Gast.