Deborah Cachet

Æglé

Die in Belgien geborene Sopranistin studierte in Leuven und Amsterdam und gewann mehrere Preise wie den Concours International de Chant Baroque de Froville oder die New Tenuto Competition. Beim Antonio Cesti Wettbwerb in Innsbruck erreichte sie das Finale. 2019 war sie Laureate von Le Jardin des Voix von Les Arts Florissants, 2020 wurde sie von Radio Klara zur „Young Promise of the year“ gewählt.

Zu den aktuellen Highlights gehören neben der Konzertreihe von Lullys Psyché, die sie auch an die Opéra Royal de Versailles führen wird, mit anschließenden Aufnahmen, ihr Debüt an der Opéra de Nice als Théone in Lullys Phaéton, eine Tournee durch Spanien, Deutschland und Tschechien mit Händels Messiah (Collegium 1704) sowie Händels Dixit Dominus mit Il Gardellino in Frankreich und Belgien. Ebenfalls mit Il Gardellino wird sie Solokantaten von Bach und Händel beim Vantaa Baroque Festival, dem Zentrum für Alte Musik und in Brüssel präsentieren. Mit der Theorbistin Sofie Vanden Eynde stehen Liederabende mit französischen „Airs de cour“ am Programm.  

Deborah Cachet sang La Statue in Rameaus Pygmalion mit Paul Agnew und der Akademie für Alte Musik Berlin, in Leçons de ténèbres mit Les Talens Lyriques, Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro mit René Jacobs, Helena in Brittens A Midsummer Night's Dream an der Opéra de Tours unter Benjamin Pionnier, die Rollen Procri, Musa und Ninfa in Cavallis Gli amori d'Apollo e di Dafne bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik, die Titelrollen in Purcells Dido and Aeneas und Desmarests Didon et Énee. Unter William Christie gab sie die Arminda aus Mozarts La finta giardiniera auf Tournee durch Europa, Russland, Asien und Australien. Es liegen diverse Aufnahmen mit ihr und den bekannten Ensembles vor. Am Theater an der Wien war sie zuletzt in Rameaus Les Boréades zu hören.