Fabien Hyon

Un plaisir / un viellard / un combattant

Der französische Tenor absolvierte seine Ausbildung am Pariser Konservatorium sowie an der Queen Elisabeth Music Chapel u.a. bei José van Dam und Sophie Koch. 2017 war er Laureate des Festival Aix-en-Provence, 2019 artist-in-residence am Théâtre Impérial de Compiègne; 2021 gewann er den Grand Prix du Concours International de Mélodie Française de Toulouse.

Fabien Hyon arbeitet mit Dirigenten wie Fabio Bonizzoni, Leonardo García Alarcón, Christophe Rousset, Kaspar Zehnder, Arie Van Beek, Wolfgang Doerner, David Reiland, Stéphane Denève oder Marco Guidarini und Regiesseuren wie Emmanuelle Cordoliani, Alexandra Lacroix, Jeanne Debost, Heather Fairbairn, Jean Bellorini, Alain Garichot, Edouard Signolet oder Florent Siaud, vor allem auf großen französischen Bühnen. Zu seinem Opernrepertoire zählen u.a. Tamino aus Mozarts Die Zauberflöte, Mr. Haack in Betsy Jolas’ Iliade lamour, die Tietlrolle in Bernsteins Candide, Télémaque in Mattons LOdyssée, Louis XIV in Hahns La Carmélite oder Diarte in Cavallis Erismena; im Konzertbereich sind es Haydns Die Schöpfung, Mendelssohns Elias oder Das Lied von der Erde von Mahler. Sich auf zeitgenössische Musik spezialisierend, sang er Lieder von Noël Lee und Patrick Burgan oder Mitsou, histoire dun chat von Claire-Mélanie Sinnhuber und Kamchatka von Daniel D’Adamo.

Zu aktuellen Projekten gehören seine erste CD (Liederabend „Paris Vagabond“), Defoorts The time of our singing an der La Monnaie sowie eine Frankreich-Tournee mit Boieldieus La dame blanche gemeinsam mit La Co(opéra)tive auf Frankreich-Tournee, Mattons L’Odyssée in Rennes, Schönbergs Pierrot Lunaire mit dem Ensemble Almaviva in Limoges oder Mussorgskis Boris Godunov am Théâtre du Capitole de Toulouse sowie am Théâtre des Champs-Elysées in Paris. Im Theater an der Wien war er bereits in Lullys Isis zu hören.