Krešimir Stražanac

Strazanac, Kresimir © Patrick Vogel

Ruggiero

Der kroatische Bassbariton studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Mit 24 Jahren wurde er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und sang dort u. a. Tusenbach (Drei Schwestern), Ping (Turandot) bis Harlekin (Ariadne auf Naxos) und arbeitete mit Nello Santi, Bernard Haitink, Peter Schneider, Franz Welser-Möst und Plácido Domingo. Im Jahr 2021 gab er sein Debüt mit der Titelpartie in Telemanns Orpheus unter der Leitung von René Jacobs in einer Europa-Tournee, die im Gran Teatre del Liceu in Barcelona ihren Abschluss fand. Als freischaffender Künstler singt Stražanac auch an der Bayerischen Staatsoper (Andrea Chénier), an der Oper Frankfurt (Tusenbach), mit den Bamberger Symphonikern (Frank in Die Fledermaus) oder mit dem Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks als Kreon (Oedipus Rex). Geplant in 2022 und 2023 sind Ambrosio (Die drei Pintos) mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Petr Popelka, St. Peter (Der Mond) unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sowie Froila in Schuberts Alfonso und Estrella unter der Leitung von Aapo Häkkinen. 22/23 gibt er sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Kirill Petrenko. Als Konzertsolist ist er mit bedeutenden Werken der Klassik bis zu zeitgenössischer Musik regelmäßig Gast bei wichtigen Orchestern unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Jukka-Pekka Saraste, Jonathan Nott und Philippe Herreweghe. Ein großer Schwerpunkt seines Schaffens liegt auf dem Barockfach, insbesondere den Werken von Johann Sebastian Bach.