Kurt Rydl

Schigolch

Kurt Rydl zählt zu den bedeutendsten Bassisten der Gegenwart. Der gebürtige Wiener studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien und am Moskauer Konservatorium. Nach Stationen in Linz und Stuttgart war er ab 1976 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, 1996 wurde er zum Österreichischen Kammersänger ernannt und ist der Wiener Staatsoper seit 1999 als Ehrenmitglied verbunden. Zahlreiche Gastspiele führten ihn an alle großen internationalen Opernhäuser der Welt. Außerdem wirkte er bei den Bayreuther Festspielen, bei den Bregenzer Festspielen, beim Edinburgh Festival, in Glyndebourne, Verona und als langjähriges Mitglied mit mehr als 280 Vorstellungen bei den Salzburger Festspielen mit. Sein Repertoire umfasst über 100 Partien des deutschen, italienischen, französischen und russischen Fachs. Allein an der Wiener Staatsoper sang er in über 1200 Vorstellungen und interpretierte dabei das gesamte Wagner-Bass-Repertoire sowie die wichtigsten Verdi- und Strauss-Partien. Zu seinen Engagements gehören u.a. Mussorgski-Lieder im Wiener Musikverein und im Brucknerhaus Linz, Beethovens 9. Symphonie in Mexiko-Stadt, Boris (Lady Macbeth von Mzensk) an der Wiener Staatsoper, Daland (Der fliegende Holländer) in Marseille, Graf Waldner (Arabella) bei den Münchner Festspielen sowie die Titelpartie in Boris Godunow an der Wiener Staatsoper. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen unter Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Hartmut Haenchen, Herbert von Karajan, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Giuseppe Sinopoli liegen mit Kurt Rydl vor.