Junges Ensemble 2016/17

Die Mitglieder stehen fest!

08.04.2016

Die 3. Generation des Jungen Ensembles des Theater an der Wien steht fest. Ab der Saison 16/17 werden bereits zum dritten Mal sechs junge Profis das Junge Ensemble des Theater an der Wien bilden.

Kammeroper 007 ©Peter M. Mayr

 

Aus mehreren hundert BewerberInnen wurden folgende SängerInnen ausgewählt. Sie haben eine intensive Ausbildung hinter sich, konnten sich bereits in Opernstudios und Ensembles bewähren und werden nun in der Kammeroper ihr neues Zuhause finden.

 

Junges Ensemble 2019/20

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Jochen Breiholz

Künstlerischer Leiter

Jochen Breiholz Künstlerischer Leiter

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Der gebürtige Deutsche studierte Theater- und Musikwissenschaft und Literatur in Berlin und schlug zunächst eine Laufbahn als Musikkritiker ein. Nach ersten journalistischen Erfahrungen bei  Opera News in New York, für die er auch nach seiner Rückkehr nach Europa langjährig als Korrespondent tätig war, schrieb er bis 2004 regelmäßig für die Fachzeitschrift Opernwelt und für das Feuilleton der Tageszeitung Die Welt. 2005 wechselte er die Seiten des Kulturmetiers, ging als Artistic Consultant des Intendanten an die Lettische Nationaloper in Riga und wurde dort 2006 Mitglied der Künstlerischen Leitung des Hauses. Von 2011-2016 war er Künstlerischer Betriebsdirektor der Oper von Antwerpen.

Insbesondere zeichnet Jochen Breiholz für das Casting aller Künstler inklusive des eigenen jungen Solistenensembles und für die Organisation, Koordination und Begleitung der künstlerischen Prozesse verantwortlich.

 

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete Šīrante

Studienleiterin

Elizabete Šīrante Studienleiterin

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete is a native from Riga, Latvia, and studied piano, conducting and Lied accompaniment in her hometown. In 2006, she joined the staff of the Latvian National Opera in Riga as a répétiteur. In 2010, she moved to Valencia, Spain, where she worked as a coach at the opera company, the Palau de Les Artes Reina Sofia, and subsequently became a much in demand accompanist for recitals. In 2011 she additionally started working with young singers at the Music Academy of Valencia. Elizabete has attended master classes with distinguished artists such as Julius Drake, Helmut Deutsch, and Elly Ameling. She worked with conductors like Andris Nelsons, Zubin Mehta, Cornelius Meister, Omer Meir Welber and Alberto Zedda and coached internationally acclaimed singers such as Elīna Garanča, Asmik Grigorian, Ekaterina Gubanova, Bryn Terfel, and Dmitry Korchak.

At Theater an der Wien Elizabete will be in charge of coaching the members of the Young Ensemble and the guest singers at Kammeroper, prepares their roles with them, accompany them during the rehearsals and work with them intensely on their artistic development.

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Ilona Revolskaya

Sopran

Ilona Revolskaya Sopran

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Die russische Sopranistin debütierte in Tschaikowskis lolanta am Opernstudio des Moskauer Konservatoriums. Sie setzte ihr Studium in Salzburg sowie an der Solti Accademia fort und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Erste Engagements führten sie nach Ekaterinburg, wo sie u.a. Adele in J. Strauss’ Die Fledermaus sang, an die Woodhouse Opera und an die Opera North. Ab 2016 gehörte sie der Royal  Academy Opera an, wo sie u.a. in Händels Alcina, Mozarts Don Giovanni und Offenbachs Orphée aux enfers mitwirkte. Für Händels Teseo wurde sie vom London Handel Festival eingeladen. In der Kammeroper brillierte sie zuletzt als Cunegonde in Bernsteins Candide. In dieser Spielzeit singt sie dort u.a. Fortuna in Händels Giustino, die Titelpartie in Theissings Genia sowie Eurydice in Glucks Orphée et  Eurydice. Im Theater an der Wien war sie zuletzt in Webers Peter Schmoll zu hören.

Jenna Siladie © Tony Gigov

Jenna Siladie

Sopran

Jenna Siladie Sopran

Jenna Siladie © Tony Gigov

Die US-Amerikanerin studierte an der Yale University und debütierte als Iolanta in Tschaikowskis gleichnamiger Oper. Sie wurde für zwei Jahre in das „young artist  residency“- Programm der Santa Fé Opera aufgenommen, wo sie u.a. in Strawinskys Le rossignol zu hören war. Es folgten Engagements an der Gotham Chamber Opera, an den Wuppertaler Bühnen für Gutrune in Wagners Götterdämmerung und an der St. Petersburg Opera Company für Adina in Donizettis L’elisir d’amore. Jenna Siladie ist bereits in zahlreichen Konzerten in den USA und Europa aufgetreten und hat 2017 mit Rutters Mass of the Children in der New Yorker Carnegie Hall debütiert. In der aktuellen Spielzeit ist an der Kammeroper noch ein Portraitkonzert geplant und im  Theater an der Wien wird sie das Meermädchen in Webers Oberon übernehmen. In  der Kammeroper sang sie zuletzt in Ravels L'enfant et les sortilèges und in Offenbachs Olympia. Sie verkörperte Miranda in Purcells Die Zauberinsel und Elisabeth de Valois in Verdis Don Carlos.

Stand: April 2019

Tatiana Kuryatnikova © privat

Tatiana Kuryatnikova

Mezzosopran

Tatiana Kuryatnikova Mezzosopran

Tatiana Kuryatnikova © privat

Die russische Mezzosopranistin studierte an der Gnessin Musik-Akademie in Moskau und gewann u.a. den von Elena Obraztova organisierten Wettbewerb für junge  Sänger in St. Petersburg, den XXI Century Art-Wettbewerb und den Concours de Chant Art Lyrique in Avignon. Im Rahmen des Gnessin-Opernstudiums sang sie u.a. Cherubino und Marcellina in Mozarts Le nozze di Figaro und Olga in Tschaikowskis  Eugen Onegin. Ab 2015 studierte Tatiana Kuryatnikova in Wien an der Musik und Kunst Privatuniversität. Am Theater an der Wien wirkte sie zunächst als Eurydike in der musikalischen Führung für Kinder Wir befreien Eurydike! mit. In der Kammeroper war sie u.a. als Eboli in Verdis Don Carlos und als Old Lady in Bernsteins Candide zu erleben. In der aktuellen Spielzeit wird sie dort u.a. Leocasta in Händels Giustino, Orphée in Glucks Orphée et Eurydice und Bizets Carmen singen sowie im Theater an der Wien in R. Strauss’ Salome mitwirken.

Johannes Bamberger © Homolka

Johannes Bamberger

Tenor

Johannes Bamberger Tenor

Johannes Bamberger © Homolka

Der österreichische Tenor Johannes Bamberger studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er gastierte in Haydns Il mondo della luna in Linz und debütierte in Die Schöpfung im Stift Melk. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Don Ottavio in Don Giovanni, beide hat er bereits im Schlosstheater Schönbrunn gestaltet. Mit Bachs Passionen war er im Festspielhaus St. Pölten zu hören. Beim Internationalen Lied Festival stand er mit Robert Holl auf der Bühne, beim Carinthischen Sommer in Händels Alexander’s Feast. Am Theater an der Wien wirkte er in Purcells King Arthur mit, an der  Kammeroper war er zuletzt als Bernsteins Candide erfolgreich. In der aktuellen Saison wird er in der Kammeroper u.a. als Vitaliano in Händels Giustino und Anton  Schindler in Theissings Genia sowie im Theater an der Wien in R. Strauss’ Salome und Beethovens Fidelio zu hören sein.

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Kristján Jóhannesson

Bariton

Kristján Jóhannesson Bariton

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Der isländische Bariton studierte in Reykjavik und an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. In seiner Heimat sammelte er erste  Bühnenerfahrungen, ehe er in Wien u.a. in Strawinskys The Rake’s Progress und bei der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte (2016) und als Conte in Le nozze di Figaro (2017) auf sich aufmerksam machte. Konzerte führten ihn in den Wiener Musikverein, nach Italien und in die USA. Bei der Neuen Oper Wien sang er in Kreneks Pallas Athene weint und in der UA von  Panisellos Le Malentendu. Im Theater an der Wien war Kristján Jóhannesson zuletzt  als Lionel in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans erfolgreich, in der Kammeroper als Posa in Verdis Don Carlos. Die nächste Spielzeit hält diverse Rollen, u.a.  Beethoven in Theissings UA Genia in der Kammeroper sowie Mathias/Faust in  Prokofjews  Der feurige Engel im Theater an der Wien bereit.

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Dumitru Mădăraşăn

Bass

Dumitru Mădăraşăn Bass

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Der rumänische Bassist erhielt seine musikalische Ausbildungin Cluj Napoca und Târgu Mureş. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in verschiedenen Produktionen der Musikhochschule und debütierte mit Mozarts Le nozze di Figaro an der Ungarischen Oper in Cluj. In der Philharmonie von Târgu Mureş´ bestritt er ein Gala-Konzert mit Opernarien von Verdi und war in dessen Rigoletto zu hören. Zu seinem Repertoire zählen u.a. die Basspartien in Mozarts Requiem und Haydns Nelson Messe sowie Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte und Banquo in Verdis Macbeth. Am Theater an der Wien war Dumitru Mădăraşănvor kurzem in Purcells King Arthur, in der Kammeroper in diversen Rollen in L’enfant / Olympia zu hören. In der kommenden Spielzeit wird er in der Kammeroperu.a. Méphistophélès in Gounods Faust singen sowie in R. Strauss’ Salome und Beethovens Fidelio am Theater an der Wien mitwirken.

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