JET 2018/19 Gruppenfotos 004 © Peter M. Mayr
JET 2018/19 Gruppenfotos 007 © Peter M. Mayr
JET 2018/19 Gruppenfotos 013 © Peter M. Mayr
JET 2018/19 Gruppenfotos 017 © Peter M. Mayr
JET 2018/19 Gruppenfotos 025 © Peter M. Mayr
JET 2018/19 Gruppenfotos 028 © Peter M. Mayr
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Wir haben sie! Die neuen „Jets“ 2018/19

22.02.2018

Ab der Saison 2018/19 präsentiert das Theater an der Wien die vierte Generation des Jungen Ensembles des Theater (JET)  an der Wien.

Sechs junge Sängerinnnen und Sänger wurden für das neue JET  in einem mehrmonatigen Verfahren aus 437 Bewerbern aus 51 Ländern ausgewählt. Sie alle absolvierten eine intensive Ausbildung und konnten bereits Erfahrungen an verschiedenen Theatern sammeln.

Die neuen Mitglieder des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET) sind:

Jenna Siladie (Sopran, USA), Ilona Revolskaya (Sopran, Russland), Tatiana Kuryatnikova (Mezzosopran, Russland), Johannes Bamberger (Tenor, Österreich), Kristján Jóhannesson (Bariton, Island) und Dumitru Madarašan (Bass, Rumänien).

Die Studienleitung liegt in den Händen von Alevtina Sagitullina.

Die JETs werden in den nächsten zwei Spielzeiten die Gelegenheit erhalten, sowohl tragende Partien in der Kammeroper zu gestalten als auch im Theater an der Wien mit international renommierten DirigentInnen, RegisseurInnen und SängerInnen zu arbeiten.

Die Kammeroper ist seit der Saison 2012/13 die zweite Spielstätte des Theaters an der Wien.

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Rückfragehinweis:
Sabine Seisenbacher
Pressesprecherin Theater an der Wien
Tel. (+43/1) 588 30/1520
sabine.seisenbacher@theater-wien.at

Junges Ensemble 2019/20

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Jochen Breiholz

Künstlerischer Leiter

Jochen Breiholz Künstlerischer Leiter

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Der gebürtige Deutsche studierte Theater- und Musikwissenschaft und Literatur in Berlin und schlug zunächst eine Laufbahn als Musikkritiker ein. Nach ersten journalistischen Erfahrungen bei  Opera News in New York, für die er auch nach seiner Rückkehr nach Europa langjährig als Korrespondent tätig war, schrieb er bis 2004 regelmäßig für die Fachzeitschrift Opernwelt und für das Feuilleton der Tageszeitung Die Welt. 2005 wechselte er die Seiten des Kulturmetiers, ging als Artistic Consultant des Intendanten an die Lettische Nationaloper in Riga und wurde dort 2006 Mitglied der Künstlerischen Leitung des Hauses. Von 2011-2016 war er Künstlerischer Betriebsdirektor der Oper von Antwerpen.

Insbesondere zeichnet Jochen Breiholz für das Casting aller Künstler inklusive des eigenen jungen Solistenensembles und für die Organisation, Koordination und Begleitung der künstlerischen Prozesse verantwortlich.

 

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete Šīrante

Studienleiterin

Elizabete Šīrante Studienleiterin

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete is a native from Riga, Latvia, and studied piano, conducting and Lied accompaniment in her hometown. In 2006, she joined the staff of the Latvian National Opera in Riga as a répétiteur. In 2010, she moved to Valencia, Spain, where she worked as a coach at the opera company, the Palau de Les Artes Reina Sofia, and subsequently became a much in demand accompanist for recitals. In 2011 she additionally started working with young singers at the Music Academy of Valencia. Elizabete has attended master classes with distinguished artists such as Julius Drake, Helmut Deutsch, and Elly Ameling. She worked with conductors like Andris Nelsons, Zubin Mehta, Cornelius Meister, Omer Meir Welber and Alberto Zedda and coached internationally acclaimed singers such as Elīna Garanča, Asmik Grigorian, Ekaterina Gubanova, Bryn Terfel, and Dmitry Korchak.

At Theater an der Wien Elizabete will be in charge of coaching the members of the Young Ensemble and the guest singers at Kammeroper, prepares their roles with them, accompany them during the rehearsals and work with them intensely on their artistic development.

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Ilona Revolskaya

Sopran

Ilona Revolskaya Sopran

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Die russische Sopranistin Ilona Revolskaya studierte in Salzburg, setzte ihr Studium an der Solti Accademia fort und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Erste Engagements führten sie nach Ekaterinburg, wo sie u.a. Adele in J. Strauss’ Die Fledermaus sang, an die Woodhouse Opera und an die Opera North. Seit 2016 gehörte sie der Royal Academy Opera an, wo sie u.a. in Händels Alcina, Mozarts Don Giovanni, Offenbachs Orphée aux enfers, Doves Flight und Weills/Brechts Die Dreigroschenoper mitwirkte. Für Händels Teseo wurde sie vom London Handel  Festival eingeladen. In der Kammeroper brillierte sie bereits als Olympia aus Offenbachs Les contes d’ Hoffmann und als Cunegonde in Bernsteins Candide. In der aktuellen Spielzeit singt sie hier u.a. noch die Titelpartie in Theissings Genia und  Eurydice in Glucks Orphée et Euydice. Im Theater an der Wien war sie zuletzt in Dvořáks Rusalka zu hören.

Jenna Siladie © Tony Gigov

Jenna Siladie

Sopran

Jenna Siladie Sopran

Jenna Siladie © Tony Gigov

Die Sopranistin Jenna Siladie studierte an der Yale University, debütierte als Iolanta in Tschaikowskis gleichnamiger Oper und wurde daraufhin in das „young artist residency“-Programm der Santa Fé Opera aufgenommen. Es folgten Engagements an die Gotham Chamber Opera, bei der sie u.a. in Komödie auf der Brücke und Alexandre Bis von Martinu° mitwirkte, an die Wuppertaler Bühnen für Gutrune in  Wagners Götterdämmerung und an die St. Petersburg Opera Company für Adina in Donizettis L’elisir d’amore. Sie ist bereits in zahlreichen Konzerten in den USA und Europa aufgetreten und hat 2017 mit Rutters Mass of the Children in der New Yorker Carnegie Hall debütiert. An der Kammeroper war sie u.a. als Élisabeth in Verdis Don Carlos, Marguerite in Gounods Faust und Micaëla in Bizets Carmen zu hören und  wird hier diese Saison noch als Elise in der UA von Theissings Genia sowie im Theater an der Wien in Bellinis Norma mitwirken.

Tatiana Kuryatnikova © privat

Tatiana Kuryatnikova

Mezzosopran

Tatiana Kuryatnikova Mezzosopran

Tatiana Kuryatnikova © privat

Die russische Mezzosopranistin studierte an der Gnessin Musik-Akademie in Moskau und gewann den von Elena Obraztova organisierten Wettbewerb für junge Sänger in  St. Petersburg, den Daina Miestui-Wettbewerb, den XXI Century Art-Wettbewerb und den Concours de Chant Art Lyrique Jeunes Espoirs in Avignon. Im Rahmen des  Gnessin-Opernstudiums sang sie u.a. Cherubino und Marcellina in Mozarts Le nozze di Figaro und Olga in Tschaikowskis Eugen Onegin. Ab 2015 studierte Tatiana  Kuryatnikova in Wien an der Musik und Kunst Privatuniversität. Am Theater an der Wien wirkte sie als Eurydike in der musikalischen Führung für Kinder Wir befreien Eurydike! und zuletzt in Dvořáks Rusalka mit. In der Kammeroper war sie u.a. als Eboli in Verdis Don Carlos, als Old Lady in Bernsteins Candide, als Bizets Carmen  und zuletzt als Leocasta in Händels Giustino zu erleben und wird dort noch Orphée in Glucks Orphée et Euridice singen.

Johannes Bamberger © Peter M. Mayr

Johannes Bamberger

Tenor

Johannes Bamberger Tenor

Johannes Bamberger © Peter M. Mayr

Der österreichische Tenor studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er gastierte in Haydns Il mondo della luna in Linz und debütierte in Die Schöpfung im Stift Melk. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Don Ottavio in Don Giovanni, die er bereits im Schlosstheater Schönbrunn gestaltete. Mit Bachs Passionen war er im Festspielhaus  St. Pölten zu hören. Beim Internationalen Lied Festival stand er mit Robert Holl auf der Bühne, beim Carinthischen Sommer übernahm er den Tenor-Part in Händels Alexander’s Feast. Am Theater an der Wien wirkte er in Purcells King Arthur mit, an der Kammeroper war er zuletzt als Bernsteins Candide erfolgreich. In der aktuellen Spielzeit wird er in der Kammeroper u.a. noch als Anton Schindler in Theissings  Genia sowie im Theater an der Wien in Beethovens Fidelio zu hören sein, wo er zuletzt in Dvořáks Rusalka mitwirkte.

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Kristján Jóhannesson

Bariton

Kristján Jóhannesson Bariton

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Der isländische Bariton Kristján Jóhannesson studierte in Reykjavik und an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker wirkte er in Strawinskys The Rake’s Progress, als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte (2016) und als Conte in Le nozze di Figaro (2017) mit. Konzerte führten ihn in den Wiener Musikverein, nach Italien und in die USA. Von der Neuen Oper Wien wurde er für Kreneks Pallas Athene weint und die UA von  Panisellos Le Malentendu verpflichtet. In der Kammeroper war er bereits als Posa in  Verdis Don Carlos, Valentin in Gounods Faust, Escamillo in Bizets Carmen und zuletzt als Amanzio in Händels Giustino zu hören und wird hier noch als Beethoven bei der UA von Theissings Genia zu erleben sein. Am Theater an der Wien sang er  zuletzt in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans und wird im April für Prokofjews Der feurige Engel hierhin zurückkehren.

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Dumitru Mădăraşăn

Bass

Dumitru Mădăraşăn Bass

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Der rumänische Bassist erhielt seine musikalische Ausbildung in Cluj Napoca und Tärgu Mures. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Produktionen der Musikhochschule und debütierte mit Mozarts Le nozze di Figaro an der Ungarischen Oper in Cluj. In der Philharmonie von Tärgu Mures bestritt er ein Gala-Konzert mit Arien von Verdi und war in dessen Rigoletto zu hören. Zu seinem Repertoire zählen u.a. die Basspartien in Mozarts Requiem und Haydns Nelson Messe sowie Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte und Banco in Verdis Macbeth. Am Theater an der Wien war er zuletzt in Spontinis La vestale, in der Kammeroper u.a. als Philippe II. in Verdis Don Carlos und Méphistophélès in Gounods Faust zu hören. In der aktuellen Spielzeit ist er u.a. in der Kammeroper in Giustino und im Jet-Special Don Giovanni und in Beethovens Fidelio am Theater an der Wien mitwirken.

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