Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Max Emanuel Cencic Germanico

Max Emanuel Cencic © Julian Laidig

Der vielseitige Künstler setzt sich für die Wiederentdeckung der Musik des 18. Jahrhunderts ein. Seine musikalische Ausbildung begann er als Wiener Sängerknabe. Max Emanuel Cencic singt weltweit an den großen Opern- und Konzerthäusern, bei den führenden Musikfestivals und arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie William Christie, René Jacobs, Ottavio Dantone, Diego Fasolis, George Petrou, Emmanuelle Haïm und Riccardo Muti.

Als künstlerischer Leiter von Parnassus Arts Productions bringt er Werke des italienischen Barocks heraus wie u.a. die wiederentdeckte Vinci-Oper Artaserse: Wie 1730 wurde auch die Neuproduktion mit einer rein männlichen Besetzung aus fünf Countertenören aufgeführt. Die Einspielung wurde u.a. mit dem Echo Klassik 2013 und 2014, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, Diapason d’or sowie zwei Grammy-Nominierungen prämiert. Vincis Catone in Utica mit vier Countertenören wurde ebenfalls aufgenommen, als Solo-CDs gab er Venezia, Rokoko (Werke von Hasse) und Arie Napoletane heraus. Sender wie Mezzo-TV und Arte Concert dokumentieren viele seiner Auftritte (z.B. Händels Alessandro und Arminio). Anlässlich des 250. Todestages von Porpora erscheinen 2018 zwei Porpora CD-Einspielung: Germanico in Germania und ein Porpora Solo-Album, mit dem der Künstler 2018 in verschiedenen Städten gastieren wird.

Jüngste Höhepunkte waren seine Debüts bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Nerone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der Berliner Staatsoper und zuletzt Oreste in Offenbachs La belle Hélène an der Hamburger Oper. In Arminio bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe und bei Hasses Siroe bei den Mai-Festspielen in Wiesbaden hat er vergangenes Jahr neben der Titelrolle auch die Regie   übernommen. Zukünftige Regie-Projekte sind Rossinis La donna del lago, Händels Serse und Il pastor fido. Am Theater an der Wien war Cencic zuletzt 2017 in Händels Ottone zu Gast.