Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Mary-Ellen Nesi Arminio

Mary-Ellen Nesi © Kostas Mitropoulos

Die griechische, in Montreal geborene Mezzosopranistin singt weltweit in diversen bedeutenden und großen Opernhäusern und Konzertsälen wie beispielsweise in der Carnegie Hall und Avery Fisher Hall in New York, Strathmore Hall in Washington DC, im Concertgebouw Amsterdam, an der Bayerischen Staatsoper in München, Semperoper Dresden, Royal Opera Covent Garden (Linbury Studio), Opéra Royal (Château de Versailles Spectacles), am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, auch in Bilbao, Florenz, Ferrara, Modena, Piacenza, Lausanne, Wiesbaden und am Theater an der Wien. Sie ist Gast bei diversen renommierten Musikfestivals und gründete 2003 selbst das „Opera Festival of Ancient Corinth“.

Mary-Ellen Nesis Hauptfokus liegt auf Werken des Barock und der Klassik. Sie verkörperte mittlerweile mehr als 35 Hauptrollen aus diesen beiden Bereichen. Ihre Aufnahmen mit den Händeln-Opern Oreste (Titelrolle), Arianna in Creta (Teseo), Tamerlano (Andronico), Giulio Cesare (Sesto) und Alessandro Severo (Titelrolle) unter George Petrou und Berenice (Arsace) unter Alan Curtis fanden höchste Beachtung durch die Kritik, genauso wie Vivaldis Farnace (Berenice) unter Diego Fasolis. Sie nahm weiters Glucks Il trionfo di Clelia (Orazio) unter Giuseppe Sigismondi de Risio und Scarlattis Tolomeo ed Alessandro (Dorisbe) auf. Es liegt eine Solo-CD Salve Regina vor sowie DVD-Aufnahmen von Vivaldis Ercole su’l Termodonte (Antiope) und Motezuma (Mitrena), unter der musikalischen Leitung von Alan Curtis sowie Händels Ariodante (Polinesso).

Mary-Ellen Nesi war zuletzt in der konzertanten Aufführung von Hasses Siroe im Theater an der Wien zu hören und wird Ende März auch nochmals als Arminio in Porporas Germanico in Germania zu erleben sein.