Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Julia Lezhneva Ersinda

Julia Lezhneva © Uli Weber / Decca Classics

Im Alter von 17 Jahren gewann Julia Lezhneva bereits ihren ersten Gesangswettbewerb, ein Jahr darauf sang sie mit Juan Diego Flórez bei der Eröffnung des Rossini Opera Festivals in Pesaro. Sie studierte in Moskau, bei Dennis O’Neill in Cardiff, an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Yvonne Kenny und besuchte Meisterkurse von Elena Obraztsova, Alberto Zedda, Richard Bonynge und Thomas Quasthoff.

2010 erntete sie große Aufmerksamkeit bei den Classic BRIT Awards an der Royal Albert Hall in London, wo sie auf Einladung von Dame Kiri Te Kanawa in Rossinis Fra il padre auftrat. Im gleichen Jahr feierte Julia Lezhneva 20-jährig ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen unter Marc Minkowski, wo sie im folgenden Sommer in Händels Tamerlano an der Seite von Plácido Domingo sang. 2011 wurde sie vom Magazin Opernwelt zum „Young Singer of the Year“ ernannt. Mittlerweile tritt sie weltweit an den führenden Opern- und Konzerthäusern auf und arbeitet mit namhaften Kollegen zusammen; ihr Debüt 2015 an der Royal Opera Covent Garden in London als Zerlina in Mozarts Don Giovanni sei erwähnt wie ihre Liederabende am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, im Wiener Konzerthaus oder beim Hobart Baroque Festival in Tasmanien, wofür sie den Helpmann Award bekam.

Sie sang zum Beispiel Pergolesis Stabat Mater unter Philippe Jaroussky, Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno und Alessandro bei der Gala des Chorégies d'Orange-Festival (TV-Aufzeichnung), Siroe, Tamerlano, Rinaldo (Almirena) und Mozarts Cosí fan tutte (Fiordiligi). Für ihre Solo-CD Alleluia mit Barock-Motetten (Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini) erhielt sie den ECHO Klassik Award, auch die Alessandro-CD mit Max Emanuel Cencic wurde prämiert. Im Theater an der Wien war sie zuletzt an dessen Seite in Hasses Siroe zu erleben.