Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Capella Cracoviensis Orchestra

Die Capella Cracoviensis entstand 1970 auf Initiative des damaligen Direktors der Krakauer Philharmonie, Jerzy Katlewicz, der die Aufgabe der Gründung eines Ensembles an der Philharmonie, das sich auf die Aufführung Alter Musik spezialisiert, Stanisław Galon´ ski übertrug. Mit der Zeit erweiterte die Capella Cracoviensis jedoch ihr vielfältiges Repertoire von der Renaissance bis zu Uraufführungen  zeit genös - sischer Musik und ist heute ein eigenständiges Ensemble. Dank der konsequenten Unterstützung der Stadt Krakau kann die Capella Cracoviensis ambitionierte Projekte auf höchstem künstlerischem Niveau realisieren und dabei mit hervorragenden Musikerinnen und Musikern zusammenarbeiten. Seit 2008 ist Jan Tomasz Adamus ihr Direktor und musikalischer Leiter.

Als Gastdirigenten leiteten u.a. Vincent Dumestre, Fabio Bonizzoni, Alessandro Moccia, Andrew Parrott, Christophe Rousset, Paul McCreesh oder Paul Goodwin das aufstrebende Ensemble, das bereits zu führenden europäischen Festivals wie den Haydn Festspielen Brühl, dem Bachfest Leipzig, den SWR Festspielen oder den Händel Festspielen in Halle eingeladen wurde und regelmäßig im Wiener Konzerthaus, in Versailles, Brüssel, Gent, Lwiw und Kiew gastiert. Neben seiner Konzerttätigkeit realisierte die Capella Cracoviensis in Polen bereits erfolgreich Produktionen von Händels Amadigi di Gaula, Glucks Orfeo ed Euridice oder Mozarts Le nozze di Figaro und Don Giovanni.

Die Capella Cracoviensis besteht neben dem Instrumentalensemble auch aus einer eigenen Vokalgruppe, die unterschiedlichstes Repe toire – von den tollkühnen, manieristischen Madrigalen von Gesualdo bis hin zu avantgardistischen Kompositionen des 20. Jahrhunderts – interpretiert. CD-Aufnahmen bezeugen den hohen künstlerischen Rang des Ensembles,  das heute erstmals im Theater an der Wien zu hören ist.