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Patricia Bardon Agrippina

Patricia Bardon © Frances Marshall

Die in Dublin geborene Sängerin war Preisträgerin des „Cardiff Singer of the World“ Wettbewerbs. Sie ist sowohl auf der Opernbühne als auch in den internationalen Konzertsälen zu Hause, ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, James Levine, Zubin Mehta,  Bernard Haitink, Antonio Pappano, Mark Elder, Christophe Rousset, Esa-Pekka Salonen, Alberto Zedda, Fabio Luisi, Harry Bicket, Ivor Bolton, Christoph Eschenbach, William Christie, Pinchas Zuckerman, Ingo Metzmacher, Charles Mackerras und René Jacobs zusammen.

Highlights der jüngeren Vergangenheit waren u.a. die Titelrollen in Rossinis Tancredi in Venedig und Bizets Carmen in Hamburg und Los Angeles. Sie sang Erda in Wagners Der Ring des Nibelungen, Cornelia in Händels Giulio Cesare an der Met sowie Strawinskis The Rake’s Progress in Covent Garden, Händels Orlando an der Pariser Opéra National, Serse in der Bayerischen Staatsoper, Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper Berlin, in Florenz und in Amsterdam, wie auch in der UA von Peter Sellars The Gospel According to the Other Mary sowie Händels Partenope an der English National Opera. In Elgars Dream of Gerontius wirkte sie unter Simone Young in der Royal Festival Hall mit, in Mahlers 2. Symphonie beim Maggio Musicale Florenz unter Fabio Luisi und in Mahlers 8. Symphonie sang sie unter Vladimir Jurowski in London. 

Die aktuelle Spielzeit brachte u.a. Ulrica in Verdis Un ballo in maschera am Liceu in Barcelona und an der Opera North in Leeds sowie Erda in Wagners Das Rheingold beim Tanglewood Festival, die sie auch unter Andris Nelson in Boston sang. Bald wird sie u.a. zum Glyndebourne Festival als Cornelia in Giulio Cesare zurückkehren. Als Aufnahmen sind u.a. Händels Giulio Cesare, Orlando und Rinaldo verfügbar. Im Theater an der Wien war Patricia Bardon zuletzt 2016 in der Titelrolle von Händels Agrippina zu erleben.