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Julien Behr Arbace

2009 wurde Julien Behr vom französischen Musikerverein ADAMI zur Sänger-Entdeckung des Jahres gekürt. 2013 war er unter den drei Nominierten in der Kategorie „Nachwuchssänger des Jahres" bei den Victoires de la musique classique – im gleichen Jahr feierte er in der Titelpartie von Offenbachs Orphée aux enfers sein internationales Debüt beim Festival d‘Aix-en-Provence.
Inzwischen war er u.a. als Tamino (Mozart: Die Zauberflöte) in St Gallen, Bern, Rouen, Bordeaux, Paris und Minneapolis, als Ferrando (Così fan tutte) in Nancy, als Arbace (Idomeneo) bei der Mozartwoche in Salzburg und im Theater an der Wien, als Aci (Händel: Aci, Galatea e Polifemo) in Aix-en-Provence und am Teatro La Fenice, als Gonzalve (Ravel: L'heure espagnole) am Barbican Centre, als Camille de Rossillon (Lehár: Die lustige Witwe) in Avignon, als Antonin (Hahn: Ciboulette) an der Opéra Comique, als Mercure (Rameau: Platée) an der Opéra de Paris und als Ernesto (Donizetti: Don Pasquale) an der Opéra de Rennes zu hören. Auf den Konzertpodien arbeitete Julien Behr u.a. mit Les Musiciens du Louvre, dem Orchestre national de Lyon, dem Orchestre national des Pays de la Loire, Les Siècles, dem BBC Symphony Orchestra London, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Akademie für Alte Musik Berlin und mit Dirigenten wie etwa Alain Altinoglu, René Jacobs, Samuel Jean, Fayçal Karoui, Marc Minkowski, Raphael Pichon, Josep Pons, Jérémie Rhorer, François-Xavier Roth, Leonard Slatkin und Sébastien Rouland zusammen.
Julien Behr engagiert sich als Pate des Vereins „El Sistema“ in Frankreich, der sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder aus sozial prekären Verhältnissen durch intensive Musikerziehung und gemeinsames Musizieren zu unterstützen. Die Zukunft bringt u.a. Mozarts Don Giovanni in Köln und Beethovens Fidelio bei den diesjährigen Wiener Festwochen. Am Theater an der Wien war er zuletzt 2013 in Idomeneo zu Gast.