1280x680_Oper_Konzertant_1516 © beyond/Mara Burmester

George Petrou Conductor

George Petrou © Ilias Sakalak

Der griechische Musiker George Petrou studierte in Athen und London und machte vor seiner Dirigentenlaufbahn bereits als Konzertpianist Karriere. Er gewann  bedeutende Wettbewerbe in England, Italien, Tschechien und Japan und konzertierte u.a. in der Barbican Hall, Queen Elizabeth Hall und Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in New York, der Berliner Philharmonie und dem Rudolfinum Prag.

Als Dirigent spezialisierte sich George Petrou zunächst auf Alte Musik. Er ist Chefdirigent des Armonia Atenea Orchesters und leitete in dieser Funktion sowie als Gastdirigent diverser anderer Orchester u.a. Glucks Alceste in Leipzig, Händels Arminio in Karlsruhe und dessen Scipione in Halle, Mayrs La Lodoiska in München, Glucks Orfeo ed Euridice und Rossinis Il barbiere di Siviglia in Athen, Serse in Stockholm, Vivaldis Orlando finto pazzo in Seoul und Hasses Siroe in Versailles, Amsterdam, Moskau, Krakau, Athen, Budapest, Lausanne und Wiesbaden. Darüber hinaus leitete er Cherubinis Medea in Nizza, Bernsteins West Side Story bzw. Sondheims Sweeny Todd und Company in Athen.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren sein Debüt bei den Salzburger Pfingstfestspielen, Rossinis La donna del lago in Lausanne und Zagreb und L’italiana in Algieri in Triest, Donizettis Lucia di Lammermoor in Athen, Verdis La traviata in Toulouse und Händels Serse in Karlsruhe. George Petrous CD-Einspielungen der Händel-Opern Oreste, Arianna in Creta, Alessandro, Tamerlano und Ottone sowie Hasses Siroe erhielten hohe Auszeichnungen (u.a. Echo-Klassik, Choc-Monde de la Musique, Diapason 5, Gramophon-Editor’s Choice). Weiters erschienen Glucks Tenorarien mit Daniel Behle außerdem mit Max Emanuel Cencic Rokoko, ein Arienalbum mit Werken von Hasse sowie Porpora, letztere Aufnahme erhielt den Diapason d’or und ist für den International Opera Award nominiert. Im Theater an der Wien leitete er zuletzt 2018 Zingarellis Giulietta e Romeo.