Franco Fagioli © Julian Laidig

Biagio Pizzuti Elviro

Biagio Pizzuti © .

Der Bassbariton Biagio Pizzuti studierte Gesang und Klavier in seiner Geburtsstadt Salerno. Zu seinen Lehrern zählen Aldo Ciccolini, Walter Alberti, Rolando Panerai und Renato Bruson. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe u.a. hat er den angesehenen As.Li.Co.-Contest und den Toti dal Monte-Wettbewerb gewonnen. Erste Erfahrungen sammelte er in den Theatern seiner Heimatstadt. Am Teatro Carlo Felice in Genua wurde er ins Opernstudio aufgenommen und war dort u.a. als Marcello und Schaunard in Puccinis La bohème und Gregorio in Gounods Roméo et Juliette zu hören.

Es folgten zahlreiche Auftritte in Italien, etwa beim Spoleto-Festival (Puccini: Gianni Schicchi, Madama Butterfly), in Brescia, Cremona (Donizetti: L‘elisir d‘amore,  Dulcamara und Belcore), Catania, Palermo (Mozart: Don Giovanni) und Cagliari (Rossini: La pietra del paragone), aber auch in Neapel (La Bohème) und Florenz  (L’italiana in Algeri). Das Ausland wurde bald auf den jungen Sänger aufmerksam.  Gastspiele führten ihn zu den Salzburger Pfingstfestspielen, wo er in Massenets Cléopatre mitwirkte, nach Basel und Maribor, wo er als Leporello in Mozarts Don  Giovanni zu hören war, sowie an die Oper in Amsterdam (Rossini: Il viaggio a Reims) und an das Thèâtre du Châtelet in Paris (La pietra del paragone).

Jüngste Höhepunkte waren Bizets Carmen bei der diesjährigen Stagione in der Arena von  Verona, Enrico in Donizettis Lucia di Lammermoor in Treviso und Ferrara sowie  Malatesta in Don Pasquale in Palermo. Geplant sind Belcore in L’elisir  d’amore beim nächsten Maggio Musicale in Florenz, Guglielmo in Mozarts Così fan tutte in Liverpool sowie Händels Agrippina unter Maxim Emelyanychev am Thèâtre  des Champs-Élyssées, die auch bei der Deutschen Grammophon erscheinen soll. Am Theater an der Wien ist Biagio Pizzuti heute erstmals zu Gast.